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S43.0-Luxation des Schultergelenkes [Glenohumeralgelenk]

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer SchwereZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Proximales Ende des Humerus

Subkodes5

S43.00nicht näher bezeichnetMorbi-RSA25
S43.01Luxation des Humerus nach vorneMorbi-RSA25
S43.02Luxation des Humerus nach hintenMorbi-RSA25
S43.03Luxation des Humerus nach untenMorbi-RSA25
S43.08Luxation sonstiger Teile der SchulterMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 380 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,050 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 36, der Frauen ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre3300,034 %2,0
5 bis unter 10 Jahre5320,056 %1,0
10 bis unter 15 Jahre5134170,57 %1,5
15 bis unter 18 Jahre334279553,7 %2,1
18 bis unter 20 Jahre352327253,9 %2,0
20 bis unter 25 Jahre95880815011 %2,0
25 bis unter 30 Jahre8246921329,2 %2,0
30 bis unter 35 Jahre612519936,9 %2,1
35 bis unter 40 Jahre452356965,1 %2,2
40 bis unter 45 Jahre394316784,4 %2,4
45 bis unter 50 Jahre306216903,4 %2,8
50 bis unter 55 Jahre3732591144,2 %2,4
55 bis unter 60 Jahre4502911595,0 %3,2
60 bis unter 65 Jahre5112832285,7 %3,5
65 bis unter 70 Jahre4612202415,2 %3,5
70 bis unter 75 Jahre5492263236,1 %3,9
75 bis unter 80 Jahre5301683625,9 %5,6
80 bis unter 85 Jahre7441945508,3 %5,7
85 bis unter 90 Jahre7011505517,8 %6,3
90 bis unter 95 Jahre239451942,7 %6,5
ab 95 Jahren8515700,95 %8,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

17.532 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 40 %

  • Unfallchirurgie40 %6.934
  • Chirurgie37 %6.473
  • Orthopädie19 %3.349
  • Innere Medizin1,6 %278
  • Geriatrie1,2 %215
  • Übrige 16 Abteilungen1,6 %283
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,48 %85
  • Kinderchirurgie0,31 %55
  • Pädiatrie0,27 %48
  • Intensivmedizin0,15 %27
  • Neurologie0,13 %23
  • Kardiologie0,10 %18
  • Neurochirurgie0,034 %6
  • Gastroenterologie0,029 %5
  • Thoraxchirurgie0,023 %4
  • Nephrologie0,017 %3
  • Pneumologie0,011 %2
  • Rheumatologie0,011 %2
  • Urologie0,011 %2
  • Gefäßchirurgie0,006 %1
  • Herzchirurgie0,006 %1
  • Plastische Chirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation des Schultergelenkes [Glenohumeralgelenk]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte