DRGSystemDeutschland

S19.8-Sonstige näher bezeichnete Verletzungen des Halses

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer SchwereZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

S19.80Verletzung zervikaler RückenmarkhäuteMorbi-RSA25
S19.88Sonstige näher bezeichnete Verletzungen des HalsesMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4390 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr0009,0
1 bis unter 5 Jahre2113,0 %1,0
5 bis unter 10 Jahre1101,5 %2,6
10 bis unter 15 Jahre2203,0 %1,8
15 bis unter 18 Jahre2113,0 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1011,5 %1,0
20 bis unter 25 Jahre3304,5 %6,7
25 bis unter 30 Jahre4406,0 %5,5
30 bis unter 35 Jahre76110 %3,7
35 bis unter 40 Jahre6519,0 %1,7
40 bis unter 45 Jahre5237,5 %1,8
45 bis unter 50 Jahre2203,0 %
50 bis unter 55 Jahre5327,5 %1,0
55 bis unter 60 Jahre3214,5 %3,5
60 bis unter 65 Jahre74310 %4,4
65 bis unter 70 Jahre3214,5 %
70 bis unter 75 Jahre5327,5 %6,7
75 bis unter 80 Jahre6339,0 %7,5
80 bis unter 85 Jahre1011,5 %2,0
85 bis unter 90 Jahre2203,0 %30,7
90 bis unter 95 Jahre00013,0
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

77 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Pädiatrie (48 % und 13 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde48 %37
  • Pädiatrie13 %10
  • Chirurgie7,8 %6
  • Innere Medizin7,8 %6
  • Intensivmedizin5,2 %4
  • Übrige 7 Abteilungen18 %14
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie5,2 %4
  • Orthopädie3,9 %3
  • Sonstige Fachabteilung2,6 %2
  • Unfallchirurgie2,6 %2
  • Gastroenterologie1,3 %1
  • Herzchirurgie1,3 %1
  • Thoraxchirurgie1,3 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S19.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2017Untergliedert
Inhalte übergeleitet in S19.80S19.88
2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Verletzungen des Halses

Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte