DRGSystemDeutschland

S11.2-Offene Wunde mit Beteiligung des Rachens und des Ösophagus, Pars cervicalis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Schwerwiegende offene Wunde, exkl. Auge und Unterarm — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Ösophagus o.n.A. S27.83

Subkodes2

S11.21Offene Wunde: RachenMorbi-RSA’25
S11.22Offene Wunde: Ösophagus, Pars cervicalisMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4769 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 60, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2204,3 %1,3
5 bis unter 10 Jahre1102,2 %1,5
10 bis unter 15 Jahre1012,2 %1,0
15 bis unter 18 Jahre2204,3 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–55,0
25 bis unter 30 Jahre3216,5 %34,0
30 bis unter 35 Jahre1102,2 %–
35 bis unter 40 Jahre1012,2 %7,5
40 bis unter 45 Jahre3216,5 %10,0
45 bis unter 50 Jahre3216,5 %2,0
50 bis unter 55 Jahre2114,3 %14,0
55 bis unter 60 Jahre4408,7 %1,0
60 bis unter 65 Jahre4318,7 %12,0
65 bis unter 70 Jahre54111 %21,3
70 bis unter 75 Jahre54111 %16,0
75 bis unter 80 Jahre2204,3 %24,5
80 bis unter 85 Jahre2204,3 %–
85 bis unter 90 Jahre52311 %11,0
90 bis unter 95 Jahre000–2,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

408 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 30 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde30 %123
  • Unfallchirurgie19 %79
  • Chirurgie14 %59
  • Intensivmedizin12 %48
  • Innere Medizin4,4 %18
  • Übrige 14 Abteilungen20 %81
▸ Übrige einzeln
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie4,4 %18
  • Kinderchirurgie3,4 %14
  • Orthopädie2,9 %12
  • Pädiatrie2,5 %10
  • Gefäßchirurgie1,2 %5
  • Sonstige Fachabteilung1,2 %5
  • Herzchirurgie0,98 %4
  • Plastische Chirurgie0,74 %3
  • Thoraxchirurgie0,74 %3
  • Gastroenterologie0,49 %2
  • Neurochirurgie0,49 %2
  • Kardiologie0,25 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,25 %1
  • Neurologie0,25 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde mit Beteiligung des Rachens und des Ösophagus, Pars cervicalis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte