DRGSystemDeutschland

S10.9-Oberflächliche Verletzung des Halses, Teil nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer SchwereZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes8

S10.90Art der Verletzung nicht näher bezeichnetMorbi-RSA25
S10.91SchürfwundeMorbi-RSA25
S10.92Blasenbildung (nichtthermisch)Morbi-RSA25
S10.93Insektenbiss oder -stich (ungiftig)Morbi-RSA25
S10.94Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter)Morbi-RSA25
S10.95PrellungMorbi-RSA25
S10.96Subkutanes (geschlossenes) DécollementMorbi-RSA25
S10.98SonstigeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 3935 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 25, der Frauen ab etwa 17 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr0002,0
1 bis unter 5 Jahre6425,7 %1,8
5 bis unter 10 Jahre25111424 %1,3
10 bis unter 15 Jahre148613 %1,2
15 bis unter 18 Jahre7166,6 %1,3
18 bis unter 20 Jahre2111,9 %2,0
20 bis unter 25 Jahre4133,8 %3,3
25 bis unter 30 Jahre9638,5 %1,1
30 bis unter 35 Jahre5414,7 %1,7
35 bis unter 40 Jahre5324,7 %1,3
40 bis unter 45 Jahre8357,5 %1,0
45 bis unter 50 Jahre5414,7 %1,3
50 bis unter 55 Jahre2111,9 %1,5
55 bis unter 60 Jahre3122,8 %1,0
60 bis unter 65 Jahre3302,8 %2,0
65 bis unter 70 Jahre2111,9 %3,0
70 bis unter 75 Jahre1010,94 %3,0
75 bis unter 80 Jahre2111,9 %
80 bis unter 85 Jahre0002,5
85 bis unter 90 Jahre0001,0
90 bis unter 95 Jahre2021,9 %2,0
ab 95 Jahren1010,94 %

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

970 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 32 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde32 %313
  • Pädiatrie15 %149
  • Unfallchirurgie15 %147
  • Chirurgie15 %142
  • Innere Medizin6,1 %59
  • Übrige 17 Abteilungen16 %160
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie5,7 %55
  • Orthopädie5,2 %50
  • Intensivmedizin2,5 %24
  • Neurochirurgie0,62 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,41 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %3
  • Geriatrie0,31 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,31 %3
  • Dermatologie0,21 %2
  • Kardiologie0,21 %2
  • Neurologie0,21 %2
  • Gastroenterologie0,10 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,10 %1
  • Kinderkardiologie0,10 %1
  • Neonatologie0,10 %1
  • Plastische Chirurgie0,10 %1
  • Pneumologie0,10 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Oberflächliche Verletzung des Halses, Teil nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte