DRGSystemDeutschland

S10.1-Sonstige und nicht näher bezeichnete oberflächliche Verletzungen des Rachens

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes6

S10.10Art der Verletzung nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
S10.11SchürfwundeMorbi-RSA’25
S10.12Blasenbildung (nichtthermisch)Morbi-RSA’25
S10.13Insektenbiss oder -stich (ungiftig)Morbi-RSA’25
S10.14Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter)Morbi-RSA’25
S10.18SonstigeMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4139 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 34, der Frauen ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2112,3 %1,3
1 bis unter 5 Jahre4314,7 %1,4
5 bis unter 10 Jahre6337,0 %1,0
10 bis unter 15 Jahre4224,7 %1,3
15 bis unter 18 Jahre2202,3 %1,3
18 bis unter 20 Jahre1101,2 %–
20 bis unter 25 Jahre3303,5 %1,0
25 bis unter 30 Jahre6517,0 %1,0
30 bis unter 35 Jahre94510 %1,7
35 bis unter 40 Jahre3303,5 %1,1
40 bis unter 45 Jahre5235,8 %1,0
45 bis unter 50 Jahre6247,0 %1,0
50 bis unter 55 Jahre8359,3 %1,0
55 bis unter 60 Jahre3303,5 %1,0
60 bis unter 65 Jahre7258,1 %1,0
65 bis unter 70 Jahre6247,0 %3,0
70 bis unter 75 Jahre2202,3 %1,3
75 bis unter 80 Jahre3123,5 %3,3
80 bis unter 85 Jahre2112,3 %2,3
85 bis unter 90 Jahre4224,7 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

970 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 32 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde32 %313
  • Pädiatrie15 %149
  • Unfallchirurgie15 %147
  • Chirurgie15 %142
  • Innere Medizin6,1 %59
  • Übrige 17 Abteilungen16 %160
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie5,7 %55
  • Orthopädie5,2 %50
  • Intensivmedizin2,5 %24
  • Neurochirurgie0,62 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,41 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %3
  • Geriatrie0,31 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,31 %3
  • Dermatologie0,21 %2
  • Kardiologie0,21 %2
  • Neurologie0,21 %2
  • Gastroenterologie0,10 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,10 %1
  • Kinderkardiologie0,10 %1
  • Neonatologie0,10 %1
  • Plastische Chirurgie0,10 %1
  • Pneumologie0,10 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige und nicht näher bezeichnete oberflächliche Verletzungen des Rachens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte