DRGSystemDeutschland

S02.8Frakturen sonstiger Schädel- und Gesichtsschädelknochen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Andere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch TraumaZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Alveolarfortsatz o.n.A.

Gaumen

Orbita o.n.A.

Exklusive:

Orbitaboden S02.3

Orbitadach S02.1

Diagnosehäufigkeit

Rang 1894 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 48, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr151231,9 %4,5
1 bis unter 5 Jahre231852,9 %2,1
5 bis unter 10 Jahre191092,4 %2,5
10 bis unter 15 Jahre201372,5 %2,0
15 bis unter 18 Jahre181622,2 %2,4
18 bis unter 20 Jahre141131,7 %1,9
20 bis unter 25 Jahre333034,1 %2,3
25 bis unter 30 Jahre312653,9 %3,1
30 bis unter 35 Jahre373254,6 %2,5
35 bis unter 40 Jahre323024,0 %2,4
40 bis unter 45 Jahre3827114,7 %2,5
45 bis unter 50 Jahre4027135,0 %4,1
50 bis unter 55 Jahre3727104,6 %2,4
55 bis unter 60 Jahre4833156,0 %3,0
60 bis unter 65 Jahre3420144,2 %2,5
65 bis unter 70 Jahre4325185,3 %3,4
70 bis unter 75 Jahre5421336,7 %3,7
75 bis unter 80 Jahre5426286,7 %4,2
80 bis unter 85 Jahre91415011 %4,3
85 bis unter 90 Jahre7018528,7 %4,7
90 bis unter 95 Jahre4014265,0 %4,9
ab 95 Jahren133101,6 %1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 4,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

34.387 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 13 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.202
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %4.585
  • Unfallchirurgie13 %4.461
  • Chirurgie10 %3.506
  • Pädiatrie3,4 %1.156
  • Übrige 22 Abteilungen13 %4.477
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,9 %1.012
  • Kinderchirurgie2,5 %847
  • Neurochirurgie2,3 %803
  • Innere Medizin1,8 %633
  • Intensivmedizin0,96 %330
  • Geriatrie0,69 %237
  • Plastische Chirurgie0,50 %171
  • Neurologie0,36 %125
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %104
  • Kardiologie0,26 %88
  • Augenheilkunde0,17 %57
  • Gastroenterologie0,067 %23
  • Kinderkardiologie0,029 %10
  • Nephrologie0,026 %9
  • Neonatologie0,017 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,015 %5
  • Endokrinologie0,012 %4
  • Pneumologie0,012 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Urologie0,009 %3
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Herzchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Alveolarfortsatzfraktur
PrimärschlüsselPrimär†:S02.8
Augenhöhlenfraktur
PrimärschlüsselPrimär†:S02.8
Gaumenfraktur
PrimärschlüsselPrimär†:S02.8
Orbitafraktur
PrimärschlüsselPrimär†:S02.8

Änderungen

2010Bestand
Frakturen sonstiger Schädel- und Gesichtsschädelknochen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte