DRGSystemDeutschland

S01.4-Offene Wunde der Wange und der Temporomandibularregion

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Schwere Frakturen des Beckens und der unteren Extremität / Schwerwiegende offene Wunden / Umschriebene HirnverletzungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

S01.41Offene Wunde: WangeMorbi-RSA25
S01.42Offene Wunde: OberkieferregionMorbi-RSA25
S01.43Offene Wunde: UnterkieferregionMorbi-RSA25
S01.49Offene Wunde: Sonstige und mehrere Teile der Wange und der TemporomandibularregionMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2106 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 21, der Frauen ab etwa 15 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10461,6 %2,6
1 bis unter 5 Jahre148826623 %3,2
5 bis unter 10 Jahre101604116 %3,1
10 bis unter 15 Jahre4324196,7 %3,6
15 bis unter 18 Jahre13762,0 %2,7
18 bis unter 20 Jahre8711,3 %2,5
20 bis unter 25 Jahre302374,7 %2,2
25 bis unter 30 Jahre3423115,3 %2,9
30 bis unter 35 Jahre261884,1 %3,3
35 bis unter 40 Jahre14952,2 %2,3
40 bis unter 45 Jahre211653,3 %3,4
45 bis unter 50 Jahre161332,5 %3,2
50 bis unter 55 Jahre241683,8 %2,3
55 bis unter 60 Jahre241593,8 %3,4
60 bis unter 65 Jahre17982,7 %2,6
65 bis unter 70 Jahre13942,0 %3,5
70 bis unter 75 Jahre12751,9 %3,7
75 bis unter 80 Jahre13492,0 %2,9
80 bis unter 85 Jahre229133,4 %2,6
85 bis unter 90 Jahre3115164,8 %3,5
90 bis unter 95 Jahre195143,0 %4,8
ab 95 Jahren1010,16 %1,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

8.764 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 17 %

  • Unfallchirurgie17 %1.503
  • Chirurgie16 %1.395
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie14 %1.261
  • Kinderchirurgie11 %974
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde9,7 %848
  • Übrige 22 Abteilungen32 %2.783
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie9,1 %798
  • Augenheilkunde6,4 %557
  • Innere Medizin5,0 %442
  • Orthopädie4,6 %399
  • Plastische Chirurgie1,9 %167
  • Intensivmedizin0,82 %72
  • Neurochirurgie0,79 %69
  • Sonstige Fachabteilung0,74 %65
  • Geriatrie0,59 %52
  • Kardiologie0,41 %36
  • Gastroenterologie0,38 %33
  • Neurologie0,27 %24
  • Dermatologie0,25 %22
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,091 %8
  • Nephrologie0,091 %8
  • Pneumologie0,068 %6
  • Urologie0,057 %5
  • Gefäßchirurgie0,046 %4
  • Kinderkardiologie0,034 %3
  • Thoraxchirurgie0,023 %2
  • Endokrinologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S01.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde der Wange und der Temporomandibularregion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte