DRGSystemDeutschland

Q80.9Ichthyosis congenita, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Blasenbildende Dermatose exkl. Pemphigus- und Pemphigoidkrankheiten / Erythema exsudativum multiforme, exkl. Lyell-Syndrom / Sonstige und n.n.bez. sonstige angeborene Anomalien der HautZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 5456 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 1, der Frauen ab etwa 17 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1511468 %5,8
1 bis unter 5 Jahre0002,0
5 bis unter 10 Jahre000
10 bis unter 15 Jahre1104,5 %2,3
15 bis unter 18 Jahre1014,5 %6,0
18 bis unter 20 Jahre1014,5 %
20 bis unter 25 Jahre000
25 bis unter 30 Jahre000
30 bis unter 35 Jahre000
35 bis unter 40 Jahre000
40 bis unter 45 Jahre0001,5
45 bis unter 50 Jahre000
50 bis unter 55 Jahre000
55 bis unter 60 Jahre1014,5 %
60 bis unter 65 Jahre1104,5 %
65 bis unter 70 Jahre0002,0
70 bis unter 75 Jahre000
75 bis unter 80 Jahre1014,5 %
80 bis unter 85 Jahre000
85 bis unter 90 Jahre1014,5 %
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

110 Fälle

Vor allem Dermatologie und Pädiatrie (46 % und 38 %)

  • Dermatologie46 %51
  • Pädiatrie38 %42
  • Neonatologie10 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,91 %1
  • Geburtshilfe0,91 %1
  • Übrige 4 Abteilungen3,6 %4
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,91 %1
  • Innere Medizin0,91 %1
  • Intensivmedizin0,91 %1
  • Neurologie0,91 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Clayton-Smith-Donnai-Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:Q80.9Primär²†:Q74.02272
Fischschuppenkrankheit
PrimärschlüsselPrimär†:Q80.9
Hereditäre Ichthyose
PrimärschlüsselPrimär†:Q80.9183435
Ichthyosis
PrimärschlüsselPrimär†:Q80.9
Ichthyosis congenita
PrimärschlüsselPrimär†:Q80.9183435

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

2272
Ichthyose-ungewöhnliches Gesicht-Fingeranomalien-SyndromhistorischClayton-Smith-Donnai-Syndrom
183435
Ichthyose, hereditäreGruppeIchthyose, genetisch bedingte

Änderungen

2010Bestand
Ichthyosis congenita, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte