DRGSystemDeutschland

K64.4Marisken als Folgezustand von Hämorrhoiden

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Sonstige gastrointestinale ErkrankungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Marisken, anal

Diagnosehäufigkeit

Rang 1843 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 59, der Frauen ab etwa 52 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3120,36 %1,7
1 bis unter 5 Jahre4220,48 %1,3
5 bis unter 10 Jahre4310,48 %1,7
10 bis unter 15 Jahre3120,36 %1,5
15 bis unter 18 Jahre6150,72 %1,0
18 bis unter 20 Jahre4220,48 %2,6
20 bis unter 25 Jahre12571,4 %1,2
25 bis unter 30 Jahre298213,5 %1,3
30 bis unter 35 Jahre4112294,9 %1,5
35 bis unter 40 Jahre7722559,2 %2,1
40 bis unter 45 Jahre88216711 %1,5
45 bis unter 50 Jahre7113588,5 %1,4
50 bis unter 55 Jahre7322518,7 %1,4
55 bis unter 60 Jahre7942379,4 %1,5
60 bis unter 65 Jahre7232408,6 %1,6
65 bis unter 70 Jahre6832368,1 %2,2
70 bis unter 75 Jahre7229438,6 %2,6
75 bis unter 80 Jahre4520255,4 %2,4
80 bis unter 85 Jahre4113284,9 %2,6
85 bis unter 90 Jahre3613234,3 %3,1
90 bis unter 95 Jahre8170,96 %5,8
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,4 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 2,6 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

33.567 Fälle

Überwiegend Chirurgie (76 %)

  • Chirurgie76 %25.501
  • Innere Medizin17 %5.733
  • Gastroenterologie4,1 %1.365
  • Gefäßchirurgie1,4 %479
  • Sonstige Fachabteilung0,49 %164
  • Übrige 19 Abteilungen0,97 %325
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,15 %52
  • Urologie0,13 %45
  • Geriatrie0,12 %41
  • Kardiologie0,12 %40
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,098 %33
  • Kinderchirurgie0,095 %32
  • Intensivmedizin0,060 %20
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,045 %15
  • Dermatologie0,039 %13
  • Nephrologie0,030 %10
  • Orthopädie0,021 %7
  • Endokrinologie0,012 %4
  • Neurologie0,012 %4
  • Herzchirurgie0,006 %2
  • Pneumologie0,006 %2
  • Unfallchirurgie0,006 %2
  • Kinderkardiologie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Strahlenheilkunde0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K64.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Analmarisken
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Hämorrhoidale Marisken
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Hypertrophe Analfalte
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Marisken
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Marisken als Hämorrhoidenfolge
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Perianale Hautzipfel
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Perianale Marisken
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Rektale Marisken
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4
Residuale hämorrhoidale Hautzipfel
PrimärschlüsselPrimär†:K64.4

Änderungen1

2013Neu
Marisken als Folgezustand von Hämorrhoiden
übergeleitet aus I84.6

Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte