K07.8 Sonstige dentofaziale Anomalien

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Verbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt, Nasenpolypen, Hörverlust, erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs, dentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

12 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 89 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’24

Rang 5937 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 23, der Frauen ab etwa 43 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre22017 %–
15 bis unter 18 Jahre1108,3 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre21117 %13,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1108,3 %–
35 bis unter 40 Jahre32125 %–
40 bis unter 45 Jahre1018,3 %3,0
45 bis unter 50 Jahre1018,3 %–
50 bis unter 55 Jahre000–6,0
55 bis unter 60 Jahre000–3,5
60 bis unter 65 Jahre1018,3 %–
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000–2,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

9.933 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (89 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie89 %8.820
  • Chirurgie3,8 %377
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,0 %299
  • Plastische Chirurgie2,3 %228
  • Pädiatrie0,53 %53
  • Übrige 15 Abteilungen1,6 %156
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,50 %50
  • Unfallchirurgie0,27 %27
  • Innere Medizin0,20 %20
  • Kinderchirurgie0,20 %20
  • Intensivmedizin0,11 %11
  • Neurochirurgie0,070 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,050 %5
  • Kinderkardiologie0,040 %4
  • Orthopädie0,030 %3
  • Gastroenterologie0,020 %2
  • Kardiologie0,020 %2
  • Neonatologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Nephrologie0,010 %1
  • Pneumologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K07.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Syndrom des fehlenden Zahndurchbruchs mit Maxillahypoplasie und Genu valgum
2972Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

2972
Fehlender Zahndurchbruch-Maxillahypoplasie-Genu valgum-SyndromStoelinga-de-Koomen-Davis-Syndrom

Änderungen

2010Bestand
Sonstige dentofaziale Anomalien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte