DRGSystemDeutschland

K07.5Funktionelle dentofaziale Anomalien

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Dentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der ZungeZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124
Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Abnormer Kieferschluss

Fehlerhafte Okklusion durch: abnormen Schluckakt

Fehlerhafte Okklusion durch: Mundatmung

Fehlerhafte Okklusion durch: Zungen-, Lippen- oder Fingerlutschgewohnheiten

Exklusive:

Bruxismus F45.8

Zähneknirschen o.n.A. F45.8

Diagnosehäufigkeit

Rang 5707 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 24, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre000
10 bis unter 15 Jahre000
15 bis unter 18 Jahre000
18 bis unter 20 Jahre1106,3 %5,5
20 bis unter 25 Jahre64238 %2,8
25 bis unter 30 Jahre20213 %2,5
30 bis unter 35 Jahre1016,3 %4,0
35 bis unter 40 Jahre0003,0
40 bis unter 45 Jahre32119 %4,0
45 bis unter 50 Jahre0001,0
50 bis unter 55 Jahre000
55 bis unter 60 Jahre000
60 bis unter 65 Jahre1016,3 %
65 bis unter 70 Jahre1016,3 %
70 bis unter 75 Jahre1106,3 %3,5
75 bis unter 80 Jahre000
80 bis unter 85 Jahre0004,0
85 bis unter 90 Jahre000
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

9.933 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (89 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie89 %8.820
  • Chirurgie3,8 %377
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,0 %299
  • Plastische Chirurgie2,3 %228
  • Pädiatrie0,53 %53
  • Übrige 15 Abteilungen1,6 %156
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,50 %50
  • Unfallchirurgie0,27 %27
  • Innere Medizin0,20 %20
  • Kinderchirurgie0,20 %20
  • Intensivmedizin0,11 %11
  • Neurochirurgie0,070 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,050 %5
  • Kinderkardiologie0,040 %4
  • Orthopädie0,030 %3
  • Gastroenterologie0,020 %2
  • Kardiologie0,020 %2
  • Neonatologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Nephrologie0,010 %1
  • Pneumologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K07.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Abnormer Kieferschluss
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch abnormen Schluckakt
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Fingerlutschgewohnheiten
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Lippenlutschgewohnheiten
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Mundatmung
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch orofaziale Dysfunktion
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Zungenlutschgewohnheiten
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafter Biss durch abnormes Schlucken
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Fehlerhafter Biss durch Mundatmung
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5
Funktionelle dentofaziale Anomalie
PrimärschlüsselPrimär†:K07.5

Änderungen

2010Bestand
Funktionelle dentofaziale Anomalien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte