DRGSystemDeutschland

J45.0-Vorwiegend allergisches Asthma bronchiale

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25Asthma bronchiale (alle Altersgruppen), akutes schweres Asthma (< 18 Jahre),sonstige andere Anomalien der Lunge / des respiratorischen Systems (> 5 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Allergische: Bronchitis o.n.A.

Allergische: Rhinopathie mit Asthma bronchiale

Atopisches Asthma

Exogenes allergisches Asthma bronchiale [Extrinsisches Asthma]

Heuschnupfen mit Asthma bronchiale

Subkodes7

J45.00Als gut kontrolliert und nicht schwer bezeichnetMorbi-RSA’25ATC:14’25
J45.01Als teilweise kontrolliert und nicht schwer bezeichnetMorbi-RSA’25ATC:14’25
J45.02Als unkontrolliert und nicht schwer bezeichnetMorbi-RSA’25ATC:14’25
J45.03Als gut kontrolliert und schwer bezeichnetMorbi-RSA’25ATC:14’25
J45.04Als teilweise kontrolliert und schwer bezeichnetMorbi-RSA’25ATC:14’25
J45.05Als unkontrolliert und schwer bezeichnetMorbi-RSA’25ATC:14’25
J45.09Ohne Angabe zu Kontrollstatus und SchweregradMorbi-RSA’25ATC:14’25

Diagnosehäufigkeit

6.247 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 54 % Innere Medizin’24

Rang 514 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,035 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 33, der Frauen ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–1,7
1 bis unter 5 Jahre148103452,4 %2,6
5 bis unter 10 Jahre5643781869,0 %2,8
10 bis unter 15 Jahre4933061877,9 %2,9
15 bis unter 18 Jahre2691331364,3 %3,0
18 bis unter 20 Jahre15568872,5 %2,6
20 bis unter 25 Jahre3531601935,7 %2,8
25 bis unter 30 Jahre3421531895,5 %3,0
30 bis unter 35 Jahre3181401785,1 %3,0
35 bis unter 40 Jahre3311471845,3 %3,2
40 bis unter 45 Jahre3791482316,1 %3,5
45 bis unter 50 Jahre3681402285,9 %3,8
50 bis unter 55 Jahre3451362095,5 %4,1
55 bis unter 60 Jahre4581882707,3 %4,5
60 bis unter 65 Jahre4341742606,9 %4,5
65 bis unter 70 Jahre3451132325,5 %4,8
70 bis unter 75 Jahre3251112145,2 %5,3
75 bis unter 80 Jahre215581573,4 %6,0
80 bis unter 85 Jahre229701593,7 %6,7
85 bis unter 90 Jahre136291072,2 %6,9
90 bis unter 95 Jahre339240,53 %6,5
ab 95 Jahren7250,11 %9,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 6,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

22.528 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (54 % und 20 %)

  • Innere Medizin54 %12.231
  • Pädiatrie20 %4.442
  • Pneumologie13 %3.032
  • Kardiologie5,5 %1.228
  • Lungen- und Bronchialheilkunde3,6 %813
  • Übrige 20 Abteilungen3,5 %782
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,4 %319
  • Geriatrie0,55 %125
  • Intensivmedizin0,30 %67
  • Sonstige Fachabteilung0,29 %66
  • Nephrologie0,22 %49
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,18 %40
  • Endokrinologie0,098 %22
  • Kinderkardiologie0,071 %16
  • Neurologie0,062 %14
  • Chirurgie0,058 %13
  • Thoraxchirurgie0,049 %11
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,040 %9
  • Unfallchirurgie0,040 %9
  • Orthopädie0,022 %5
  • Rheumatologie0,022 %5
  • Dermatologie0,018 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,013 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,009 %2
  • Herzchirurgie0,009 %2
  • Plastische Chirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2514

D11AH
Mittel zur Behandlung der Dermatitis, exkl. CorticosteroideICD:J45.0-J45.00J45.01…’25
H02AB
GlucocorticoideICD:A15.0A15.1A15.2…’25
R03AC
Selektive Beta2-AdrenozeptoragonistenICD:E84.0E84.1E84.8-…’25
R03AK
Sympathomimetika in Kombination mit Corticosteroiden oder anderen Mitteln, exkl. AnticholinergikaICD:E84.0E84.1E84.8-…’25
R03AL
Sympathomimetika in Kombination mit Anticholinergika inkl. Dreifachkombinationen mit CorticosteroidenICD:J43.0J43.1J43.2…’25
R03BA
GlucocorticoideICD:E84.0E84.1E84.8-…’25
R03BB
AnticholinergikaICD:E84.0E84.1E84.8-…’25
R03BC
Antiallergika, exkl. CorticosteroideICD:J45.0-J45.00J45.01…’25
R03CB
Nichtselektive Beta-AdrenozeptoragonistenICD:J45.0-J45.00J45.01…’25
R03CC
Selektive Beta2-AdrenozeptoragonistenICD:J43.0J43.1J43.2…’25
R03DA
XanthineICD:J43.0J43.1J43.2…’25
R03DC
Leukotrien-Signalweg-InhibitorenICD:J45.0-J45.00J45.01…’25
R03DH
Homöopathische und anthroposophische Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen zur systemischen AnwendungICD:J45.0-J45.00J45.01…’25
R03DX
Andere Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen zur systemischen AnwendungICD:J43.0J43.1J43.2…’25

Änderungen1

2023Untergliedert
2010Bestand
Vorwiegend allergisches Asthma bronchiale

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte