DRGSystemDeutschland

H66.2Chronische epitympanale Otitis media

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25Phlegmone des äußeren Ohrs, seröse und chronisch eitrige Mittelohrentzündungen, Cholesteatom, Otitis media adhaesiva und idiopathischer Hörsturz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Chronische Krankheit des Epitympanums

Diagnosehäufigkeit

1.289 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 74 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 1482 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre5320,39 %3,5
5 bis unter 10 Jahre4533123,5 %2,2
10 bis unter 15 Jahre4227153,3 %2,2
15 bis unter 18 Jahre4732153,6 %2,3
18 bis unter 20 Jahre18991,4 %2,8
20 bis unter 25 Jahre5432224,2 %2,8
25 bis unter 30 Jahre7742356,0 %2,3
30 bis unter 35 Jahre9758397,5 %2,7
35 bis unter 40 Jahre8245376,4 %2,8
40 bis unter 45 Jahre8850386,8 %2,5
45 bis unter 50 Jahre9347467,2 %2,3
50 bis unter 55 Jahre9651457,4 %2,4
55 bis unter 60 Jahre10059417,8 %2,7
60 bis unter 65 Jahre138786011 %2,8
65 bis unter 70 Jahre9754437,5 %2,8
70 bis unter 75 Jahre8645416,7 %2,8
75 bis unter 80 Jahre5927324,6 %3,0
80 bis unter 85 Jahre4530153,5 %3,3
85 bis unter 90 Jahre195141,5 %5,5
90 bis unter 95 Jahre1010,078 %10,3
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

13.602 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (74 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde74 %10.031
  • Pädiatrie24 %3.232
  • Innere Medizin1,3 %181
  • Neurologie0,39 %53
  • Kinderchirurgie0,18 %24
  • Übrige 18 Abteilungen0,60 %81
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,11 %15
  • Neonatologie0,074 %10
  • Intensivmedizin0,059 %8
  • Gastroenterologie0,051 %7
  • Kinderkardiologie0,051 %7
  • Chirurgie0,037 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,037 %5
  • Nephrologie0,029 %4
  • Neurochirurgie0,029 %4
  • Geriatrie0,022 %3
  • Pneumologie0,022 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,022 %3
  • Rheumatologie0,015 %2
  • Augenheilkunde0,007 %1
  • Dermatologie0,007 %1
  • Endokrinologie0,007 %1
  • Thoraxchirurgie0,007 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H66.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Chronische epitympanale Otitis media
PrimärschlüsselPrimär†:H66.2
Chronische epitympanale Otitis media mit Myringitis
PrimärschlüsselPrimär†:H66.2
Chronische Krankheit des Epitympanums
PrimärschlüsselPrimär†:H66.2
Chronische Otitis media epitympanalis
PrimärschlüsselPrimär†:H66.2

Änderungen

2010Bestand
Chronische epitympanale Otitis media

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte