DRGSystemDeutschland

H47.1Stauungspapille, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’25Andere und näher bez. Erkrankungen des Auges — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

867 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 71 % Augenheilkunde’24

Rang 1807 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 44, der Frauen ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4310,46 %5,0
1 bis unter 5 Jahre4130114,7 %2,8
5 bis unter 10 Jahre96494711 %2,5
10 bis unter 15 Jahre107446312 %3,1
15 bis unter 18 Jahre4510355,2 %3,0
18 bis unter 20 Jahre143111,6 %2,8
20 bis unter 25 Jahre284243,2 %3,6
25 bis unter 30 Jahre3411233,9 %4,0
30 bis unter 35 Jahre308223,5 %4,0
35 bis unter 40 Jahre4620265,3 %4,4
40 bis unter 45 Jahre2716113,1 %3,5
45 bis unter 50 Jahre4017234,6 %5,0
50 bis unter 55 Jahre4921285,7 %3,7
55 bis unter 60 Jahre6630367,6 %4,8
60 bis unter 65 Jahre6640267,6 %5,3
65 bis unter 70 Jahre6433317,4 %3,8
70 bis unter 75 Jahre4424205,1 %5,5
75 bis unter 80 Jahre209112,3 %4,7
80 bis unter 85 Jahre279183,1 %4,2
85 bis unter 90 Jahre17892,0 %5,3
90 bis unter 95 Jahre1100,12 %7,0
ab 95 Jahren1010,12 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 5,3 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.607 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (71 %)

  • Augenheilkunde71 %3.969
  • Neurologie18 %1.016
  • Pädiatrie7,5 %421
  • Innere Medizin2,0 %114
  • Kardiologie0,41 %23
  • Übrige 16 Abteilungen1,1 %64
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,29 %16
  • Neurochirurgie0,27 %15
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %6
  • Nephrologie0,071 %4
  • Chirurgie0,054 %3
  • Gefäßchirurgie0,054 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,054 %3
  • Gastroenterologie0,036 %2
  • Geriatrie0,036 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,036 %2
  • Kinderkardiologie0,036 %2
  • Rheumatologie0,036 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %1
  • Intensivmedizin0,018 %1
  • Unfallchirurgie0,018 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H47.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Begleitendes Papillenödem bei Uveitis
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1
Begleitendes Papillenödem bei Vaskulitis
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1
Ödem des Nervus opticus
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1
Ödem des Sehnerven
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1
Papillenödem
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1
Stauungspapille
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1
Stauungspapille e vacuo
PrimärschlüsselPrimär†:H47.1

Änderungen

2010Bestand
Stauungspapille, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte