DRGSystemDeutschland

G82.50Tetraparese und Tetraplegie, nicht näher bezeichnet: Akute komplette Querschnittlähmung nichttraumatischer Genese

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Sonstige zervikale oder thorakale Rückenmarkläsion / Vollständige Quadriplegie / Andere Motoneuronenerkrankungen / Spätfolgen traumatischer Rückenmarkläsionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist G82.50 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G82.5 mit allen Subkodes.

Rang 1784 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre8800,90 %–
5 bis unter 10 Jahre3120,34 %11,0
10 bis unter 15 Jahre7430,78 %90,7
15 bis unter 18 Jahre7520,78 %75,0
18 bis unter 20 Jahre4130,45 %32,3
20 bis unter 25 Jahre5320,56 %28,9
25 bis unter 30 Jahre11651,2 %28,6
30 bis unter 35 Jahre12571,3 %5,6
35 bis unter 40 Jahre2212102,5 %25,3
40 bis unter 45 Jahre217142,4 %17,8
45 bis unter 50 Jahre4317264,8 %15,1
50 bis unter 55 Jahre3718194,1 %13,7
55 bis unter 60 Jahre4921285,5 %18,5
60 bis unter 65 Jahre101445711 %15,8
65 bis unter 70 Jahre153688517 %10,9
70 bis unter 75 Jahre1837410920 %10,6
75 bis unter 80 Jahre117516613 %13,1
80 bis unter 85 Jahre7540358,4 %17,3
85 bis unter 90 Jahre2712153,0 %12,5
90 bis unter 95 Jahre7340,78 %16,0
ab 95 Jahren1010,11 %45,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 10,6 Tagen (70 bis unter 75 Jahre) und ⌀ 18,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

6.300 Fälle

Vor allem Neurologie und Orthopädie (45 % und 22 %)

  • Neurologie45 %2.852
  • Orthopädie22 %1.408
  • Sonstige Fachabteilung12 %758
  • Neurochirurgie8,1 %508
  • Innere Medizin3,3 %211
  • Übrige 21 Abteilungen8,9 %563
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie2,5 %159
  • Pädiatrie2,3 %145
  • Chirurgie1,6 %99
  • Geriatrie0,86 %54
  • Intensivmedizin0,57 %36
  • Gastroenterologie0,16 %10
  • Pneumologie0,16 %10
  • Kardiologie0,14 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %7
  • Kinderchirurgie0,11 %7
  • Nephrologie0,095 %6
  • Urologie0,095 %6
  • Plastische Chirurgie0,079 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,032 %2
  • Strahlenheilkunde0,032 %2
  • Dermatologie0,016 %1
  • Endokrinologie0,016 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %1
  • Geburtshilfe0,016 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,016 %1
  • Rheumatologie0,016 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G82.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Akute nichttraumatische Tetraplegie
PrimärschlüsselPrimär†:G82.50
Tetraplegie mit akuter kompletter Querschnittlähmung, nichttraumatischer Genese
PrimärschlüsselPrimär†:G82.50

Änderungen

2010Bestand
Tetraparese und Tetraplegie, nicht näher bezeichnet: Akute komplette Querschnittlähmung nichttraumatischer Genese

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte