DRGSystemDeutschland

G82.3-Schlaffe Tetraparese und Tetraplegie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Inkomplette Quadriplegie / Arterielle Kompressionssyndrome des RückenmarksZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes5

G82.30Akute komplette Querschnittlähmung nichttraumatischer GeneseChronischeMorbi-RSA25
G82.31Akute inkomplette Querschnittlähmung nichttraumatischer GeneseChronischeMorbi-RSA25
G82.32Chronische komplette QuerschnittlähmungChronischeMorbi-RSA25
G82.33Chronische inkomplette QuerschnittlähmungChronischeMorbi-RSA25
G82.39Nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2181 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,17 %10,0
1 bis unter 5 Jahre2200,34 %136,0
5 bis unter 10 Jahre6241,0 %100,6
10 bis unter 15 Jahre8621,4 %54,1
15 bis unter 18 Jahre6331,0 %43,8
18 bis unter 20 Jahre1100,17 %42,5
20 bis unter 25 Jahre13762,2 %15,9
25 bis unter 30 Jahre9361,5 %16,6
30 bis unter 35 Jahre161152,7 %27,4
35 bis unter 40 Jahre14682,4 %32,7
40 bis unter 45 Jahre196133,2 %26,9
45 bis unter 50 Jahre2915145,0 %36,0
50 bis unter 55 Jahre3017135,1 %45,8
55 bis unter 60 Jahre4227157,2 %33,0
60 bis unter 65 Jahre5632249,6 %38,4
65 bis unter 70 Jahre77433413 %34,3
70 bis unter 75 Jahre72452712 %37,0
75 bis unter 80 Jahre72462612 %30,9
80 bis unter 85 Jahre73452812 %36,7
85 bis unter 90 Jahre3321125,6 %31,6
90 bis unter 95 Jahre6331,0 %11,7
ab 95 Jahren00018,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

6.300 Fälle

Vor allem Neurologie und Orthopädie (45 % und 22 %)

  • Neurologie45 %2.852
  • Orthopädie22 %1.408
  • Sonstige Fachabteilung12 %758
  • Neurochirurgie8,1 %508
  • Innere Medizin3,3 %211
  • Übrige 21 Abteilungen8,9 %563
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie2,5 %159
  • Pädiatrie2,3 %145
  • Chirurgie1,6 %99
  • Geriatrie0,86 %54
  • Intensivmedizin0,57 %36
  • Gastroenterologie0,16 %10
  • Pneumologie0,16 %10
  • Kardiologie0,14 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %7
  • Kinderchirurgie0,11 %7
  • Nephrologie0,095 %6
  • Urologie0,095 %6
  • Plastische Chirurgie0,079 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,032 %2
  • Strahlenheilkunde0,032 %2
  • Dermatologie0,016 %1
  • Endokrinologie0,016 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %1
  • Geburtshilfe0,016 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,016 %1
  • Rheumatologie0,016 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G82.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Schlaffe Tetraparese und Tetraplegie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte