DRGSystemDeutschland

G80.0Spastische tetraplegische Zerebralparese

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Inkomplette Quadriplegie / Arterielle Kompressionssyndrome des RückenmarksZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Spastische quadriplegische Zerebralparese

Diagnosehäufigkeit

Rang 1686 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 14 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr181081,8 %27,1
1 bis unter 5 Jahre133745913 %12,8
5 bis unter 10 Jahre2121357721 %13,8
10 bis unter 15 Jahre1771126517 %13,5
15 bis unter 18 Jahre104614310 %13,9
18 bis unter 20 Jahre4628184,5 %10,0
20 bis unter 25 Jahre103564710 %9,4
25 bis unter 30 Jahre6839296,7 %7,1
30 bis unter 35 Jahre5628285,5 %6,8
35 bis unter 40 Jahre3319143,2 %5,2
40 bis unter 45 Jahre15781,5 %5,2
45 bis unter 50 Jahre13761,3 %4,6
50 bis unter 55 Jahre12841,2 %5,5
55 bis unter 60 Jahre12661,2 %4,8
60 bis unter 65 Jahre5320,49 %6,9
65 bis unter 70 Jahre6420,59 %4,2
70 bis unter 75 Jahre3030,30 %13,0
75 bis unter 80 Jahre0001,0
80 bis unter 85 Jahre0003,3
85 bis unter 90 Jahre000
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,8 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 13,9 Tagen (15 bis unter 18 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

2.204 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurologie (42 % und 15 %)

  • Pädiatrie42 %919
  • Neurologie15 %334
  • Chirurgie12 %275
  • Innere Medizin10 %227
  • Orthopädie8,9 %197
  • Übrige 12 Abteilungen11 %252
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie7,1 %156
  • Kinderchirurgie2,7 %59
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %13
  • Intensivmedizin0,27 %6
  • Geriatrie0,18 %4
  • Pneumologie0,18 %4
  • Unfallchirurgie0,18 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,091 %2
  • Gastroenterologie0,045 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,045 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,045 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,045 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Hereditäre spastische Quadriplegie
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0210141
Kongenitale spastische Quadriplegie
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0210141
Spastische quadriplegische zerebrale Lähmung
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0
Spastische quadriplegische Zerebralparese
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0
Spastische tetraplegische zerebrale Lähmung
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0
Spastische tetraplegische Zerebralparese
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0
Tetraplegie bei spastischer infantiler Lähmung
PrimärschlüsselPrimär†:G80.0

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

210141
Spastische Tetraplegie, kongenitaleQuadriplegie, hereditäre spastische

Änderungen

2010Bestand
Spastische tetraplegische Zerebralparese

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte