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G45.89Sonstige zerebrale transitorische Ischämie und verwandte Syndrome: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25Aneurysma, Dissektion, Verschluss und Stenose präzerebraler Arterien / Fehlbildungen zerebraler und präzerebraler Gefäße (> 17 Jahre) / Transiente zerebrale Ischämien, Arteria-vertebralis-Syndrome mit Basilaris-Symptomatik/ Spätfolgen zerebrovaskulärer Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über G45.-FoKA: Konsens

Ein Patient wird mit dem klinischen Zeichen einer TIA (z. B. vorübergehende Aphasie mit Rückbildung innerhalb von 24 Stunden) stationär aufgenommen. In der bildgebenden Diagnostik (z. B. MRT) zeigt sich eine frische Infarzierung. Was ist die Hauptdiagnose (klinisch: TIA/morphologisch: Hirninfarkt)?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

29.807 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 80 % Neurologie’24

Die Statistik weist G45.89 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G45.8 mit allen Subkodes.

Rang 105 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,17 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,003 %7,0
5 bis unter 10 Jahre000–4,5
10 bis unter 15 Jahre4130,013 %1,0
15 bis unter 18 Jahre3120,010 %3,0
18 bis unter 20 Jahre11560,037 %3,1
20 bis unter 25 Jahre5425290,18 %3,1
25 bis unter 30 Jahre8452320,28 %3,3
30 bis unter 35 Jahre18398850,61 %3,7
35 bis unter 40 Jahre3111751361,0 %3,6
40 bis unter 45 Jahre5763182581,9 %3,7
45 bis unter 50 Jahre7804353452,6 %3,7
50 bis unter 55 Jahre1.2807175634,3 %4,0
55 bis unter 60 Jahre1.9631.1398246,6 %4,0
60 bis unter 65 Jahre2.6021.4951.1078,7 %4,2
65 bis unter 70 Jahre2.7541.4611.2939,2 %4,4
70 bis unter 75 Jahre3.5371.8241.71312 %4,7
75 bis unter 80 Jahre3.8231.8911.93213 %4,9
80 bis unter 85 Jahre5.4572.4473.01018 %5,1
85 bis unter 90 Jahre4.5581.8222.73615 %5,4
90 bis unter 95 Jahre1.4925149785,0 %5,5
ab 95 Jahren334992351,1 %5,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,6 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 5,5 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

95.932 Fälle

Überwiegend Neurologie (80 %)

  • Neurologie80 %76.827
  • Innere Medizin15 %14.435
  • Kardiologie1,5 %1.412
  • Geriatrie1,2 %1.177
  • Intensivmedizin0,74 %709
  • Übrige 25 Abteilungen1,4 %1.372
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie0,31 %294
  • Chirurgie0,30 %284
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %261
  • Gastroenterologie0,15 %147
  • Augenheilkunde0,10 %99
  • Unfallchirurgie0,047 %45
  • Pädiatrie0,043 %41
  • Nephrologie0,034 %33
  • Neurochirurgie0,027 %26
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,026 %25
  • Herzchirurgie0,024 %23
  • Pneumologie0,024 %23
  • Orthopädie0,017 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,013 %12
  • Urologie0,011 %11
  • Endokrinologie0,008 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,006 %6
  • Allgemeine Psychiatrie0,004 %4
  • Rheumatologie0,004 %4
  • Strahlenheilkunde0,003 %3
  • Dermatologie0,002 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %2
  • Kinderkardiologie0,001 %1
  • Thoraxchirurgie0,001 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Rezidivierende fokale zerebrale Ischämie
PrimärschlüsselPrimär†:G45.89
Subclavian-steal-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:G45.89

Änderungen

2010Bestand
Sonstige zerebrale transitorische Ischämie und verwandte Syndrome: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte