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G21.1Sonstiges arzneimittelinduziertes Parkinson-Syndrom

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25Cluster-Kopfschmerz / Spätfolgen von Infektionen des Zentralnervensystems / Rheumatische Chorea / Parkinson-Syndrome — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

585 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 75 % Neurologie’24

Rang 2180 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,17 %–
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1100,17 %–
20 bis unter 25 Jahre2110,34 %1,5
25 bis unter 30 Jahre2110,34 %2,5
30 bis unter 35 Jahre2110,34 %10,3
35 bis unter 40 Jahre2020,34 %2,5
40 bis unter 45 Jahre6421,0 %5,3
45 bis unter 50 Jahre7521,2 %10,2
50 bis unter 55 Jahre10731,7 %10,0
55 bis unter 60 Jahre4223197,2 %9,3
60 bis unter 65 Jahre65353011 %10,1
65 bis unter 70 Jahre84453914 %10,5
70 bis unter 75 Jahre96455116 %9,8
75 bis unter 80 Jahre84384614 %12,0
80 bis unter 85 Jahre113486519 %10,4
85 bis unter 90 Jahre5623339,6 %11,6
90 bis unter 95 Jahre11381,9 %7,7
ab 95 Jahren1010,17 %13,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.077 Fälle

Überwiegend Neurologie (75 %)

  • Neurologie75 %1.563
  • Innere Medizin12 %255
  • Geriatrie6,8 %141
  • Intensivmedizin1,1 %22
  • Allgemeine Psychiatrie0,91 %19
  • Übrige 13 Abteilungen3,7 %77
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,91 %19
  • Kardiologie0,87 %18
  • Gastroenterologie0,58 %12
  • Sonstige Fachabteilung0,53 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %3
  • Pädiatrie0,14 %3
  • Unfallchirurgie0,14 %3
  • Neurochirurgie0,096 %2
  • Orthopädie0,096 %2
  • Endokrinologie0,048 %1
  • Nephrologie0,048 %1
  • Pneumologie0,048 %1
  • Rheumatologie0,048 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Behandlungsinduzierter Parkinsonismus a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Medikamentös bedingtes Parkinson-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Medikamentöse Schüttellähmung
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Medikamentöser Parkinsonismus
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Neuroleptisches Parkinsonoid
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Parkinsonoid
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Parkinson-Syndrom durch Arzneimittel
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Sekundärer Parkinsonismus durch Arzneimittel a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1
Sekundärer Parkinsonismus durch Medikamente a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:G21.1

Änderungen

2010Bestand
Sonstiges arzneimittelinduziertes Parkinson-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte