Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten

F81.2Rechenstörung1 – 124
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre bis 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs wird eine Warnung erzeugt, der Kode aber akzeptiert.
Definition:

Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden.

Inklusive:

Entwicklungsbedingtes Gerstmann-Syndrom

Entwicklungsstörung des Rechnens

Entwicklungs-Akalkulie

Exklusive:

Akalkulie o.n.A. R48.8

Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten F81.3

Rechenschwierigkeiten, hauptsächlich durch inadäquaten Unterricht Z55

Alphabetisches Verzeichnis
23883Rechenschwäche
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
23884Rechenstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
66428Akalkulie bei Entwicklungsrückstand
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
83565Entwicklungsbedingtes Gerstmann-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
84480Entwicklungs-Akalkulie
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
84481Entwicklungsstörung des Rechnens
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2