F42.0 Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang

ICD-10-GM 2018Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Definition:

Diese können die Form von zwanghaften Ideen, bildhaften Vorstellungen oder Zwangsimpulsen annehmen, die fast immer für die betreffende Person quälend sind. Manchmal sind diese Ideen eine endlose Überlegung unwägbarer Alternativen, häufig verbunden mit der Unfähigkeit, einfache, aber notwendige Entscheidungen des täglichen Lebens zu treffen. Die Beziehung zwischen Grübelzwängen und Depression ist besonders eng. Eine Zwangsstörung ist nur dann zu diagnostizieren, wenn der Grübelzwang nicht während einer depressiven Episode auftritt und anhält.

Alphabetisches Verzeichnis11

Grübelzwang
Primärschlüssel
Grübelsucht
Primärschlüssel
Zwangsgedanken
Primärschlüssel
Zwangsideen
Primärschlüssel
Zwangsvorstellungssyndrom
Primärschlüssel
Psychogene Rumination
Primärschlüssel
Neurotische Rumination
Primärschlüssel
Zwangsrumination
Primärschlüssel
Zwangsvorstellungen
Primärschlüssel
Psychogene Störung mit Zwangsgedanken
Primärschlüssel
Psychoneurotische Reaktion mit Zwangsgedanken
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2018 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte