DRGSystemDeutschland

F29Nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Reaktive und andere psychotische Störungen, leichte und mittelgradige depressive Störungen (< 50 Jahre)Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Psychose o.n.A.

Exklusive:

Organische oder symptomatische Psychose o.n.A. F09

Psychische Störung o.n.A. F99

Diagnosehäufigkeit

Rang 1009 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr00012,0
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre2110,45 %3,5
10 bis unter 15 Jahre17893,8 %7,2
15 bis unter 18 Jahre2916136,5 %13,7
18 bis unter 20 Jahre181084,1 %13,1
20 bis unter 25 Jahre3921188,8 %8,9
25 bis unter 30 Jahre3726118,4 %11,0
30 bis unter 35 Jahre50351511 %14,0
35 bis unter 40 Jahre3422127,7 %8,9
40 bis unter 45 Jahre3617198,1 %5,5
45 bis unter 50 Jahre201464,5 %16,8
50 bis unter 55 Jahre241685,4 %15,6
55 bis unter 60 Jahre2212105,0 %15,0
60 bis unter 65 Jahre2511145,6 %8,4
65 bis unter 70 Jahre257185,6 %17,0
70 bis unter 75 Jahre249155,4 %7,5
75 bis unter 80 Jahre9362,0 %9,6
80 bis unter 85 Jahre164123,6 %8,5
85 bis unter 90 Jahre141133,2 %7,4
90 bis unter 95 Jahre2020,45 %9,0
ab 95 Jahren0003,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

417 Fälle

Vor allem Allgemeine Psychiatrie und Innere Medizin (44 % und 23 %)

  • Allgemeine Psychiatrie44 %184
  • Innere Medizin23 %94
  • Neurologie15 %61
  • Pädiatrie9,6 %40
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie3,1 %13
  • Übrige 9 Abteilungen6,0 %25
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,4 %6
  • Geriatrie1,4 %6
  • Intensivmedizin1,2 %5
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,72 %3
  • Kardiologie0,24 %1
  • Neurochirurgie0,24 %1
  • Orthopädie0,24 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,24 %1
  • Urologie0,24 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Chronische Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Endogene Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Geisteskrankheit
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Geistesstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Geistesverlust
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Nichtorganische Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Psychose unbekannter Ätiologie
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Psychotische Krankheit
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Psychotische Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Psychotisches Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Vesania
PrimärschlüsselPrimär†:F29
Wahnsinn
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:F29

Änderungen

2010Bestand
Nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte