DRGSystemDeutschland

F24Induzierte wahnhafte Störung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Wahn, Demenz bei anderen Erkrankungen, spezifische Zwangsstörungen, sonstige manische und bipolare affektive Störungen, schwere Depression ohne Rezidiv, rezidivierende depressive Störung (< 55 Jahre)Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Es handelt sich um eine wahnhafte Störung, die von zwei Personen mit einer engen emotionalen Bindung geteilt wird. Nur eine von beiden leidet unter einer echten psychotischen Störung; die Wahnvorstellungen bei der anderen Person sind induziert und werden bei der Trennung des Paares meist aufgegeben.

Inklusive:

Folie à deux

Induziert: paranoide Störung

Induziert: psychotische Störung

Diagnosehäufigkeit

Rang 1374 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre1103,4 %
10 bis unter 15 Jahre1013,4 %
15 bis unter 18 Jahre0001,0
18 bis unter 20 Jahre2026,9 %
20 bis unter 25 Jahre2206,9 %39,3
25 bis unter 30 Jahre32110 %3,0
30 bis unter 35 Jahre1103,4 %21,0
35 bis unter 40 Jahre1103,4 %3,7
40 bis unter 45 Jahre2116,9 %8,0
45 bis unter 50 Jahre41314 %7,0
50 bis unter 55 Jahre1013,4 %
55 bis unter 60 Jahre1103,4 %40,0
60 bis unter 65 Jahre2026,9 %18,5
65 bis unter 70 Jahre00019,0
70 bis unter 75 Jahre2026,9 %18,0
75 bis unter 80 Jahre32110 %21,0
80 bis unter 85 Jahre30310 %18,3
85 bis unter 90 Jahre00011,3
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

34 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (82 %)

  • Allgemeine Psychiatrie82 %28
  • Neurologie15 %5
  • Innere Medizin2,9 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Folie à deux
PrimärschlüsselPrimär†:F24
Induzierte paranoide Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F24
Induzierte paranoide Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F24
Induzierte Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F24
Induzierte psychotische Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F24
Induzierte wahnhafte Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F24
Symbiotische Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F24

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)2514

N02CX
Andere MigränemittelICD:2725
N03AF
Carboxamid-DerivateICD:6325
N03AX
Andere AntiepileptikaICD:4825
N05AA
Phenothiazine mit aliphatischer SeitenketteICD:3625
N05AB
Phenothiazine mit PiperazinstrukturICD:3625
N05AC
Phenothiazine mit PiperidinstrukturICD:3625
N05AD
Butyrophenon-DerivateICD:3625
N05AE
Indol-DerivateICD:3625
N05AF
Thioxanthen-DerivateICD:3625
N05AG
Diphenylbutylpiperidin-DerivateICD:3625
N05AH
Diazepine, Oxazepine, Thiazepine und OxepineICD:3625
N05AL
BenzamideICD:3625
N05AN
LithiumICD:4025
N05AX
Andere AntipsychotikaICD:3625

Änderungen

2010Bestand
Induzierte wahnhafte Störung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte