DRGSystemDeutschland

B15.9Virushepatitis A ohne Coma hepaticum

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Chronische, toxische, durch Alkohol oder Hepatitis A bedingte oder unspezifische LebererkrankungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
IfSG
Meldepflichtige Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. Bei Verdacht, Erkrankung oder Tod ist eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Laborausnahme EBM
Bei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Hepatitis A (akut) (durch Viren) o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2009 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3300,43 %
1 bis unter 5 Jahre2817114,0 %3,0
5 bis unter 10 Jahre6434309,2 %3,2
10 bis unter 15 Jahre4522236,5 %3,1
15 bis unter 18 Jahre3219134,6 %3,5
18 bis unter 20 Jahre221393,2 %5,0
20 bis unter 25 Jahre5633238,1 %4,3
25 bis unter 30 Jahre72423010 %4,0
30 bis unter 35 Jahre5428267,8 %4,1
35 bis unter 40 Jahre2716113,9 %4,1
40 bis unter 45 Jahre3522135,0 %5,3
45 bis unter 50 Jahre2612143,7 %5,4
50 bis unter 55 Jahre239143,3 %5,9
55 bis unter 60 Jahre3916235,6 %5,8
60 bis unter 65 Jahre6835339,8 %5,4
65 bis unter 70 Jahre251783,6 %5,8
70 bis unter 75 Jahre2711163,9 %9,4
75 bis unter 80 Jahre166102,3 %8,1
80 bis unter 85 Jahre154112,2 %7,1
85 bis unter 90 Jahre9451,3 %7,2
90 bis unter 95 Jahre9631,3 %6,4
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

578 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (57 % und 22 %)

  • Innere Medizin57 %331
  • Pädiatrie22 %126
  • Gastroenterologie19 %110
  • Chirurgie0,69 %4
  • Kardiologie0,52 %3
  • Übrige 2 Abteilungen0,69 %4
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,35 %2
  • Pneumologie0,35 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B15.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

Akute Hepatitis A
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Akute katarrhalische Hepatitis
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Akuter Icterus catarrhalis
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Epidemische Gelbsucht
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Epidemische Hepatitis
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Epidemischer Ikterus
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Fieberhafte Gelbsucht bei Virushepatitis
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Fieberhafter Ikterus bei Virushepatitis
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Hepatitis A
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Hepatitis A durch Virus
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Hepatitis A ohne Coma hepaticum
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Hepatitis A ohne Folgen
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Hepatitis epidemica
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Infektiöse Gelbsucht
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Infektiöser Ikterus
PrimärschlüsselPrimär†:B15.9
Fieberhafte Gelbsucht
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:B15.9

Änderungen

2010Bestand
Virushepatitis A ohne Coma hepaticum

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte