DRGSystemDeutschland

A51.5Latente Frühsyphilis

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25Tuberkulose / Syphilis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Text:

Syphilis (erworben) ohne klinische Manifestationen, mit positiver Serumreaktion und negativem Liquorbefund, bis zu zwei Jahren nach Infektion.

Diagnosehäufigkeit

2 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 68 % Dermatologie’24

Rang 7039 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 38, der Frauen ab etwa 43 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000–1,0
30 bis unter 35 Jahre000–6,0
35 bis unter 40 Jahre11050 %7,0
40 bis unter 45 Jahre10150 %–
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000–9,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

209 Fälle

Überwiegend Dermatologie (68 %)

  • Dermatologie68 %143
  • Innere Medizin10 %21
  • Augenheilkunde5,7 %12
  • Gastroenterologie3,8 %8
  • Neurologie3,8 %8
  • Übrige 7 Abteilungen8,1 %17
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,4 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,9 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,4 %3
  • Urologie0,96 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,48 %1
  • Intensivmedizin0,48 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,48 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Latente Frühlues
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5
Latente Frühsyphilis
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5
Latente Frühsyphilis mit negativem Liquortest
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5
Latentes Frühstadium der Lues
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5
Latentes Frühstadium der Syphilis
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5
Serologisch positive latente Frühsyphilis
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5
Serologischer Rückfall nach Behandlung bei latenter Frühsyphilis
PrimärschlüsselPrimär†:A51.5

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’254

J01AA
TetracyclineICD:A06.5A06.7A20.1…’25
J01CE
Beta-Lactamase-sensitive PenicillineICD:A06.5A06.7A20.1…’25
J01DD
Cephalosporine der 3. GenerationICD:A06.5A06.7A20.1…’25
J01FA
MakrolideICD:A06.5A06.7A20.1…’25

Änderungen

2010Bestand
Latente Frühsyphilis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte