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Änderungen Kodierrichtlinien (DKR) 2016

Gegenüber 2015: 11 Geändert laut Anhang B · 10 Weitere Textänderungen. Zum Katalog

Die Änderungen, die das InEK selbst aufführt, mit seiner Begründung.

0201n
Auswahl und Reihenfolge der Kodes

Konkretisierung von Beispiel 6 hinsichtlich der Dauer der Chemotherapie und der Anzahl der verabreichten Medikamente.

1403d
Anogenitale Warzen

Anpassung der DKR an die Änderungen bei dem Kodebereich N90.8 Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten der Vulva und des Perineums der ICD-10-GM.

1504o
Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molen­schwangerschaft (O08.–)
vorher 1504b

Ergänzung von Beispiel 1 um die Nebendiagnose D65.1 Disseminierte intravasale Gerinnung [DIG, DIC] aufgrund der in die ICD-10-GM eingefügten Hinweise zur zusätzlichen Kodierung einer Schlüsselnummer aus D65-D69, um das Vorliegen einer Blutgerinnungsstörung in Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett anzugeben.

1521o
Protrahierte Geburt
vorher 1521a

Klarstellung in DKR 1521, dass auch mehr als eine Diagnose aus der hier aufgeführten Liste der Diagnosen, die eine protrahierte Geburt kennzeichnen, angegeben werden kann. Dies kann beispielsweise erforderlich sein, wenn bei einer protrahierten Geburt sowohl die Eröffnungs- als auch die Austreibungsperiode protrahiert verlaufen ist.

1910h
Verletzung des Rückenmarks (mit traumatischer Paraplegie und Tetraplegie)

Anpassung der Kodierrichtlinie an die Kodes für Angabe der funktionalen Höhe einer zervikalen/thorakalen/lumbosakralen Rückenmarksverletzung (S14.7-!, S24.7-!, S34.7-!) der ICD-10-GM.

1917o
Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln (bei Einnahme gemäß Verordnung)
vorher 1917d

Ergänzung der DKR zur Klarstellung der Kodierung der Hauptdiagnose bei stationärer Aufnahme wegen einer Blutung unter Einnahme von Antikoagulanzien inklusive zweier erläuternder Beispiele.

D011d
Doppelkodierung

Anpassung von Beispiel 1 an die Änderungen bei dem Kodebereich 5-530.31 Verschluss einer Hernia inguinalis: Mit alloplastischem, allogenem oder xenogenem Material: Laparoskopisch transperitoneal [TAPP] des OPS.

D012i
Mehrfachkodierung

Aufnahme der neu in die ICD-10-GM aufgenommenen Diagnose U69.40! Rekurrente Infektion mit Clostridium difficile sowie der bisher nicht enthaltenen Diagnosen C94.8! Blastenkrise bei chronischer myeloischer Leukämie [CML] und der Kodes aus U69.2-! Sekundäre Schlüsselnummern für besondere epidemiologische Zwecke in Tabelle 2 sowie Anpassung von Tabelle 2 an die Kodes für Angabe der funktionalen Höhe einer zervikalen/thorakalen/lumbosakralen Rückenmarksverletzung (S14.7-!, S24.7-!, S34.7-!) der ICD-10-GM.

P001f
Allgemeine Kodierrichtlinien für Prozeduren

Konkretisierung von Beispiel 3 hinsichtlich der Dauer der Chemotherapie und der Anzahl der verabreichten Medikamente.

P003d
Hinweise und formale Vereinbarungen für die Benutzung des OPS

Anpassung von Beispiel 3 an die geänderten Hinweise bei dem Kodebereich 5-820 Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk.

P014o
Prozeduren, die normalerweise nicht verschlüsselt werden
vorher P014e

Streichung der Echokardiographie aus Tabelle 1 (Beispiele für nicht kodierbare Prozeduren), da bestimmte Formen der Echokardiographie wie z.B. die Komplexe differenzialdiagnostische transthorakale Stress-Echokardiographie (3-031) mit dem OPS verschlüsselt werden können.