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Nr. 270Schwangerschaft, Beendigung, vorzeitige, Zervixkarzinom, Kaiserschnitt, Sectio, Uterusexstirpation

Verwendung
Kodierempfehlung — die abgestimmte Auffassung der Sozialmedizinischen Expertengruppe 4 der Medizinischen Dienste. Sie ist keine Rechtsnorm: verbindlich sind die Klassifikationen und die Deutschen Kodierrichtlinien, die der Empfehlung vorgehen.
  • C53.8 Bösartige Neubildung: Cervix uteri, mehrere Teilbereiche überlappend
  • O34.4 Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien der Cervix uteri
2025-01-01
Zuletzt überarbeitet (erstmals veröffentlicht 2008-12-18). SEG-4 arbeitet einzelne Empfehlungen über Jahre fort — der Stand sagt, wie aktuell diese Auffassung ist.

Wortlaut der Empfehlung

Problem/Erläuterung:


Bei histologisch gesichertem und bereits fortgeschrittenem Zervixkarzinom wird in der 33. SSW die Entbindung durch primäre Sectio vor Wehenbeginn durchgeführt. Es wird ein gesundes Frühgeborenes entwickelt. Im gleichen Eingriff erfolgt die radikale Uterusexstirpation mit pelviner und paraaortaler Lymphadenektomie sowie Adnexektomie rechts. Was ist die Hauptdiagnose?


C53.8 Bösartige Neubildung der Cervix uteri, mehrere Teilbereiche überlappend


oder


O34.4 Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien der Cervix uteri


Kodierempfehlung:


Nach DKR 1505 „Vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft“ ist als Hauptdiagnose O34.4 Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien der Cervix uteri zu wählen. Der Kode C53.8 Bösartige Neubildung der Cervix uteri, mehrere Teilbereiche überlappend wird als Nebendiagnose angegeben.