Ein 24-jähriger Patient mit Mukoviszidose mit Lungenbeteiligung bei erhaltener Pankreasfunktion hat seit zwei Jahren ein Portsystem für wiederholte intravenöse Antibiotikatherapien. Er wird mit Fieber sowie geröteter, überwärmter und eitrig sezernierender Haut über der Portkammer aufgenommen; die Diagnose lautet Portinfektion. Der Port wird operativ entfernt; in der Kultur der Katheterspitze und in den Blutkulturen wächst Staphylococcus epidermidis, die Antibiotikatherapie wird danach ausgerichtet. Die Kriterien einer Sepsis sind nicht erfüllt. Inhalationstherapie und Atemphysiotherapie der Mukoviszidose werden während des Aufenthalts fortgeführt.