Eine 79-jährige Patientin mit seit Jahren bekannter essentieller Hypertonie wird mit einer hypertensiven Krise (228/118 mmHg, Kopfschmerz, Übelkeit) aufgenommen. Der Blutdruck wird mit Urapidil intravenös gesenkt, die orale Medikation um Amlodipin erweitert. Wegen Brennen beim Wasserlassen und Leukozyten im Urin wird ein Harnwegsinfekt vermutet; die Urinkultur ergibt eine nicht verwertbare Mischflora, sie erhält dennoch fünf Tage Pivmecillinam. Bei Entlassung ist der Harnwegsinfekt weder bestätigt noch ausgeschlossen. Der Ehemann berichtet von Schnarchen mit nächtlichen Atemaussetzern; eine Schlafapnoe wird vermutet, die Untersuchung im Schlaflabor soll ambulant erfolgen.