Eine 71-jährige Patientin wird elektiv zur Implantation einer Knieendoprothese rechts bei primärer Gonarthrose rechts aufgenommen; das linke Knie ist beschwerdefrei und ohne Arthrosezeichen. Implantiert wird eine zementierte bikondyläre Oberflächenersatzprothese ohne Ersatz der Patellarückfläche. Am vierten postoperativen Tag entwickelt sich eine tiefe Venenthrombose der Vena poplitea rechts, die duplexsonographisch gesichert wird. Sie wird mit therapeutisch dosiertem niedermolekularem Heparin behandelt und später auf ein orales Antikoagulans umgestellt. Durch die Thrombose verlängert sich der Aufenthalt um vier Tage. Die Patientin wird nach zwölf Tagen entlassen.