Eine 49-jährige Patientin wird elektiv zur Operation zweier Erkrankungen aufgenommen: einer symptomatischen Cholezystolithiasis und einer symptomatischen Nabelhernie ohne Einklemmung. Beide Eingriffe waren ambulant gleichrangig indiziert und gemeinsam Grund der Aufnahme. In einer Sitzung erfolgen eine laparoskopische Cholezystektomie ohne Revision der Gallengänge und ein offener Verschluss der Nabelhernie durch Fasziendoppelung ohne Netz. Histologisch zeigt die Gallenblase Steine ohne Zeichen einer Entzündung. Die behandelnde Ärztin dokumentiert, dass die Cholezystektomie den größten Teil der Operationszeit, des Materials und der Nachsorge beansprucht hat. Entlassung am zweiten postoperativen Tag.