Eine 61-jährige Patientin wird wegen seit Wochen zunehmender Übelkeit, starken Durstes, vermehrten Wasserlassens und allgemeiner Schwäche aufgenommen. Das Serumkalzium beträgt 3,4 mmol/l. Die Hyperkalzämie wird mit intravenöser Flüssigkeitsgabe und einem Bisphosphonat behandelt; das Kalzium sinkt innerhalb von vier Tagen auf 2,7 mmol/l, die Beschwerden bessern sich. Das Parathormon ist trotz des hohen Kalziums deutlich erhöht, andere Ursachen werden ausgeschlossen. Es wird erstmals ein primärer Hyperparathyreoidismus diagnostiziert. Lokalisationsdiagnostik und Operation sind für einen späteren Aufenthalt geplant.