Ein 58-jähriger Mann mit einer seit zwölf Jahren bestehenden kompletten spastischen Tetraplegie nach einer Halsmarkverletzung bei einem Badeunfall wird wegen eines Dekubitus am Kreuzbein aufgenommen. Die Wunde reicht bis auf den Knochen (Stadium 4) und ist sauber, ohne Infektionszeichen. Behandelt wird konservativ mit täglichen Verbandswechseln, Lagerungswechsel alle zwei Stunden und einer Spezialmatratze zur Druckentlastung. Die funktionale Höhe der Rückenmarksschädigung ist unverändert C5. Die Spastik wird mit dem bisherigen Baclofen weiterbehandelt. Nach drei Wochen wird er mit deutlich verkleinerter Wunde nach Hause entlassen.