Ein 22-jähriger Mann springt kopfüber in einen flachen Badesee und kann danach Beine und Hände nicht mehr bewegen. Die bei Aufnahme angefertigte native CT der Halswirbelsäule zeigt eine Berstungsfraktur des 5. Halswirbelkörpers mit Einengung des Spinalkanals. Neurologisch besteht eine komplette Querschnittlähmung: Das unterste intakte Rückenmarkssegment ist C5, unterhalb davon ist keine Funktion erhalten. Ein Weichteilschaden der Fraktur ist nicht dokumentiert. Nach Ruhigstellung der Halswirbelsäule wird der Patient noch am Aufnahmetag in ein Querschnittgelähmtenzentrum verlegt.