Ein 39-jähriger Gleitschirmflieger stürzt aus etwa zehn Metern Höhe ab. Die native CT der Wirbelsäule bei Aufnahme zeigt eine instabile Berstungsfraktur des 11. Brustwirbelkörpers. Neurologisch besteht eine komplette Querschnittlähmung; das unterste intakte Rückenmarkssegment ist T12. Am Aufnahmetag wird über einen offenen dorsalen Zugang eine Stabilisierung mit einem Schrauben-Stab-System von T10 bis T12 (zwei Segmente) durchgeführt; der Spinalkanal ist frei, eine Dekompression ist nicht nötig. Nach 16 Tagen wird der Patient zur weiteren Behandlung in ein Querschnittgelähmtenzentrum verlegt.