Ein 29-jähriger Mann wird nach einem Sturz mit dem Mountainbike aufgenommen. Es bestehen eine offene Unterschenkelschaftfraktur links (Tibia und Fibula) mit Weichteilschaden II. Grades sowie eine geschlossene distale Radiusfraktur rechts vom Extensionstyp mit geschlossenem Weichteilschaden I. Grades. Lebensgefahr besteht zu keinem Zeitpunkt. In einer Operation wird die Wunde am linken Unterschenkel ausgeschnitten, gespült und primär verschlossen, die Tibia geschlossen reponiert und mit einem Verriegelungsnagel versorgt; der rechte Radius wird geschlossen reponiert und mit perkutan eingebrachten Kirschner-Drähten fixiert. Die behandelnden Ärzte werten die offene Unterschenkelfraktur als die Verletzung mit dem größten Behandlungsaufwand.