Ein 74-jähriger Mann mit seit zwei Jahren bekanntem Prostatakarzinom und Knochenmetastasen in Becken und Lendenwirbelsäule wird wegen zunehmender Knochenschmerzen aufgenommen, um die Schmerztherapie neu einzustellen und die bisher von ihm abgelehnte Hormonentzugstherapie einzuleiten. Der PSA-Wert ist seit der letzten Kontrolle deutlich angestiegen. Die Schmerzmedikation wird auf ein retardiertes orales Opioid umgestellt und eingestellt. Nach ausführlicher Beratung wird zusätzlich die Hormonentzugstherapie begonnen, die erste Depotinjektion erhält er während des Aufenthalts. Am sechsten Tag wird er mit deutlich gebesserten Schmerzen nach Hause entlassen.