Eine 79-jährige Frau wird wegen seit drei Tagen bestehender stärkster Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule aufgenommen, die beim Anheben einer Gießkanne ohne Sturz begonnen haben. Die Röntgenaufnahmen zeigen eine frische osteoporotische Kompressionsfraktur des 2. Lendenwirbelkörpers bei bislang unbehandelter postmenopausaler Osteoporose. Neben oralen Analgetika und Mobilisation durch die Pflege erhält sie am 2. und am 5. Tag je eine CT-gesteuerte periradikuläre Injektion an der Lendenwirbelsäule; eine Operation erfolgt nicht. Eine Osteoporosetherapie mit Vitamin D und einem Bisphosphonat wird begonnen. Am achten Tag wird sie mobil nach Hause entlassen.