Ein 63-jähriger Patient, dem vor 14 Monaten ein Stent in die rechte Koronararterie eingesetzt wurde, wird mit seit drei Wochen zunehmender Angina pectoris aufgenommen, die inzwischen schon beim langsamen Gehen auftritt. Wiederholte Troponinbestimmungen bleiben negativ, ein Myokardinfarkt wird ausgeschlossen. Die Koronarangiographie (ohne Ventrikulographie und Druckmessung) zeigt eine hochgradige Restenose innerhalb des Stents in der rechten Koronararterie; die übrigen Koronararterien sind ohne relevante Stenosen. Die Restenose wird mit einem paclitaxelfreisetzenden Ballon aufgedehnt, ein weiterer Stent wird nicht eingesetzt. Der Patient wird am dritten Tag beschwerdefrei entlassen.