Ein 58-jähriger Patient wird am dritten Tag nach einem akuten transmuralen Hinterwandinfarkt (ST-Hebungsinfarkt) aus einem Krankenhaus ohne Herzkatheterlabor übernommen; dort war eine systemische Thrombolyse durchgeführt worden. Vor sechs Jahren war ihm ein Stent in den Ramus circumflexus eingesetzt worden. Die Koronarangiographie (ohne Ventrikulographie und Druckmessung) zeigt eine koronare Zwei-Gefäß-Erkrankung: Der Stent im Ramus circumflexus ist offen und ohne Restenose, die rechte Koronararterie ist als Infarktgefäß hochgradig stenosiert. In die rechte Koronararterie wird ein zotarolimusfreisetzender Stent mit Polymerbeschichtung implantiert. Der Patient wird am fünften Tag beschwerdefrei entlassen.