Eine 52-jährige Patientin wurde vor sechs Monaten wegen eines papillären Schilddrüsenkarzinoms thyreoidektomiert und erhielt anschließend eine ablative Radiojodtherapie. Bei der ambulanten szintigraphischen Nachsorge zeigten sich jodspeichernde Lungenmetastasen beidseits. Sie wird zur Radiojodtherapie der Lungenmetastasen aufgenommen und erhält nach Stimulation mit rekombinantem TSH 7,4 GBq I-131. Die Levothyroxin-Substitution wegen der Hypothyreose nach Thyreoidektomie wird während des Aufenthalts unverändert fortgeführt. Entlassung am vierten Tag nach Unterschreiten des Strahlenschutz-Grenzwertes.