DRGSystemDeutschland

R30-R39Symptome, die das Harnsystem betreffen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):

Subkodes8

R30.-Schmerzen beim Wasserlassen
R31Nicht näher bezeichnete HämaturieSEG4-KDE:274,421
R32Nicht näher bezeichnete HarninkontinenzChronischeDKR:1804fSEG4-KDE:154,211
R33Harnverhaltung
R34Anurie und Oligurie
R35.-Polyurie, Pollakisurie und Nykturie
R36Ausfluss aus der Harnröhre
R39.-Sonstige Symptome, die das Harnsystem betreffen

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter R30-R39.

Rang 103 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,19 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 79 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11986330,35 %2,7
1 bis unter 5 Jahre3141871270,91 %2,2
5 bis unter 10 Jahre265171940,77 %2,1
10 bis unter 15 Jahre248153950,72 %2,6
15 bis unter 18 Jahre16893750,49 %2,6
18 bis unter 20 Jahre6841270,20 %2,8
20 bis unter 25 Jahre178103750,52 %3,1
25 bis unter 30 Jahre18398850,53 %2,6
30 bis unter 35 Jahre189103860,55 %2,9
35 bis unter 40 Jahre255158970,74 %2,9
40 bis unter 45 Jahre3001761240,87 %3,3
45 bis unter 50 Jahre3902571331,1 %3,1
50 bis unter 55 Jahre6254281971,8 %3,8
55 bis unter 60 Jahre1.2569812753,7 %4,1
60 bis unter 65 Jahre2.1001.7523486,1 %3,9
65 bis unter 70 Jahre2.9182.5343848,5 %4,2
70 bis unter 75 Jahre4.0653.53453112 %4,6
75 bis unter 80 Jahre4.5513.92662513 %4,6
80 bis unter 85 Jahre6.8205.6981.12220 %4,8
85 bis unter 90 Jahre6.2825.0681.21418 %4,7
90 bis unter 95 Jahre2.4601.9255357,2 %4,8
ab 95 Jahren6444501941,9 %4,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,1 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 4,8 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

34.466 Fälle

Überwiegend Urologie (81 %)

  • Urologie81 %27.868
  • Innere Medizin9,2 %3.154
  • Chirurgie2,7 %931
  • Pädiatrie2,1 %721
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,3 %446
  • Übrige 27 Abteilungen3,9 %1.346
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,79 %272
  • Gastroenterologie0,71 %243
  • Kinderchirurgie0,52 %179
  • Kardiologie0,41 %140
  • Neurologie0,33 %114
  • Nephrologie0,31 %107
  • Sonstige Fachabteilung0,18 %62
  • Intensivmedizin0,11 %39
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,10 %35
  • Unfallchirurgie0,10 %35
  • Orthopädie0,087 %30
  • Neurochirurgie0,055 %19
  • Pneumologie0,044 %15
  • Gefäßchirurgie0,026 %9
  • Neonatologie0,026 %9
  • Endokrinologie0,020 %7
  • Dermatologie0,015 %5
  • Geburtshilfe0,015 %5
  • Herzchirurgie0,012 %4
  • Rheumatologie0,012 %4
  • Strahlenheilkunde0,012 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %3
  • Plastische Chirurgie0,006 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,003 %1
  • Kinderkardiologie0,003 %1
  • Thoraxchirurgie0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter R30-R39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Symptome, die das Harnsystem betreffen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte