DRGSystemDeutschland

Q67.3Plagiozephalie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Sonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-SystemsZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 4974 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr28141476 %3,2
1 bis unter 5 Jahre94524 %5,2
5 bis unter 10 Jahre0001,0
10 bis unter 15 Jahre000
15 bis unter 18 Jahre000
18 bis unter 20 Jahre000
20 bis unter 25 Jahre000
25 bis unter 30 Jahre000
30 bis unter 35 Jahre000
35 bis unter 40 Jahre000
40 bis unter 45 Jahre000
45 bis unter 50 Jahre000
50 bis unter 55 Jahre000
55 bis unter 60 Jahre000
60 bis unter 65 Jahre000
65 bis unter 70 Jahre000
70 bis unter 75 Jahre000
75 bis unter 80 Jahre000
80 bis unter 85 Jahre000
85 bis unter 90 Jahre000
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

1.700 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 30 %

  • Kinderchirurgie30 %506
  • Thoraxchirurgie18 %306
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde11 %194
  • Chirurgie8,5 %145
  • Pädiatrie7,7 %131
  • Übrige 19 Abteilungen25 %418
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie6,4 %109
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie5,8 %98
  • Orthopädie5,5 %93
  • Herzchirurgie2,1 %35
  • Unfallchirurgie0,76 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,65 %11
  • Innere Medizin0,59 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,53 %9
  • Neurochirurgie0,47 %8
  • Kinderkardiologie0,35 %6
  • Pneumologie0,35 %6
  • Gefäßchirurgie0,24 %4
  • Intensivmedizin0,24 %4
  • Neonatologie0,24 %4
  • Kardiologie0,18 %3
  • Dermatologie0,12 %2
  • Geburtshilfe0,059 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,059 %1
  • Neurologie0,059 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q67.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Einseitige nicht-syndromale Koronarnahtsynostose
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3
Isolierte frontale Plagiozephalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3620102
Isolierte okzipitale Plagiozephalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3620113
Isolierte Plagiozephalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3
Nicht-syndromale anteriore synostotische Plagiozephalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3620102
Plagiozephalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3
Plagiozephalus
PrimärschlüsselPrimär†:Q67.3

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

620102
Kraniosynostose, unikoronale, nicht-syndromaleQ75.0Anteriore synostotische Plagiozephalie, nicht-syndromale · Frontoparietale Kraniosynostose, nicht-syndromale · +4
620113
Kraniosynostose, unilambdoidale, nicht-syndromaleIsolierte okzipitale Plagiozephalie · Isolierte unilamboide Kraniosynostose · +2

Änderungen

2010Bestand
Plagiozephalie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte