Q51.8 Sonstige angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Nicht-entzündliche und andere Erkrankungen des Uterus und der Mamma / Entzündliche Erkrankungen der Vagina und der Zervix uteri / Ovarielle Dysfunktion / Menstruationsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Hypoplasie des Uterus und der Cervix uteri

Diagnosehäufigkeit

135 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 95 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 3677 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre3032,2 %–
15 bis unter 18 Jahre1501511 %4,0
18 bis unter 20 Jahre8085,9 %5,3
20 bis unter 25 Jahre1901914 %2,0
25 bis unter 30 Jahre2402418 %1,7
30 bis unter 35 Jahre2802821 %1,7
35 bis unter 40 Jahre2402418 %1,6
40 bis unter 45 Jahre100107,4 %2,3
45 bis unter 50 Jahre1010,74 %2,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre2021,5 %3,5
65 bis unter 70 Jahre000–1,0
70 bis unter 75 Jahre000–1,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre1010,74 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

383 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (95 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe95 %362
  • Kinderchirurgie3,1 %12
  • Urologie0,78 %3
  • Geburtshilfe0,52 %2
  • Innere Medizin0,52 %2
  • Übrige 1 Abteilungen0,52 %2
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,52 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis50

Akzessorischer äußerer Muttermund
Primärschlüssel
Angeborene Atresie der Cervix uteri
Primärschlüssel
Angeborene Hypoplasie der Cervix uteri
Primärschlüssel
Angeborene Portioektopie
Primärschlüssel
Angeborene Uteruslateroversion
Primärschlüssel
Angeborene Verlängerung der Cervix uteri
Primärschlüssel
Angeborene Zervixatresie
Primärschlüssel
Angeborene Zervixhypoplasie
Primärschlüssel
Angeborene Zervixverlängerung
Primärschlüssel
Atresia uteri
Primärschlüssel
Doppelte Cervix uteri
Primärschlüssel
Doppelte Zervix
Primärschlüssel
Doppelter äußerer Muttermund
Primärschlüssel
Dreifacher Uterus
Primärschlüssel
Embryonale Uteruszyste
Primärschlüssel
Hypoplasia uteri
180139Primärschlüssel
▸ noch 34 Einträge
Hypotropher Uterus
180139Primärschlüssel
Imperforation der Cervix uteri
Primärschlüssel
Kongenitale Atresie der Cervix uteri
Primärschlüssel
Kongenitale Gebärmutterhalshypertrophie
Primärschlüssel
Kongenitale Hypertrophie der Cervix uteri
Primärschlüssel
Kongenitale Retroversio uteri
Primärschlüssel
Kongenitale Stenose der Cervix uteri
Primärschlüssel
Kongenitale Striktur der Cervix uteri
Primärschlüssel
Kongenitale Uterusanteversion
Primärschlüssel
Kongenitale Verlagerung von Plattenepithel in den Zervikalkanal
Primärschlüssel
Kongenitale Verlagerung von Plattenepithel in die Uterusschleimhaut
Primärschlüssel
Kongenitale Zervixhypertrophie
Primärschlüssel
Kongenitale Zervixstenose
Primärschlüssel
Kongenitale Zervixstriktur
Primärschlüssel
Kongenitaler Prolaps der Cervix uteri
Primärschlüssel
Kongenitaler Uterusprolaps
Primärschlüssel
Kongenitaler Zervixprolaps
Primärschlüssel
Mangelhafter Uterusverschluss
Primärschlüssel
Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom Typ 1
247775Primärschlüssel
Müller-Gang-Aplasie und Hyperandrogenismus
247768Primärschlüssel
Muttermundatresie
Primärschlüssel
Portioatresie
Primärschlüssel
Rudimentäre Cervix uteri
Primärschlüssel
Rudimentärer Uterus
180139Primärschlüssel
Teilung des äußeren Muttermundes in zwei Öffnungen durch ein Frenulum
Primärschlüssel
Uterus arcuatus
Primärschlüssel
Uterus fetalis
Primärschlüssel
Uterus subseptus
180129Primärschlüssel
Uterus triplex
Primärschlüssel
Uterusanomalie mit nur einem funktionstüchtigen Horn
Primärschlüssel
Uterusatresie
Primärschlüssel
Uterushypoplasie
180139Primärschlüssel
Verlagerung von Zylinderepithel über den äußeren Muttermund hinaus
Primärschlüssel
Verlagerung von Plattenepithel in den Zervikalkanal
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

247775
Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom Typ 1SubtypKongenitales Fehler von Uterus und Vagina · MRKH-Syndrom Typ 1 · +1
247768
Müller-Gang-Aplasie und HyperandrogenismusWNT4-Mangel
180129
Uterus, teilseptierter
180139
Uterushypoplasie

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte