DRGSystemDeutschland

Q07.0Arnold-Chiari-Syndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Cauda-Syndrom / Angeborene Fehlbildungen des Nervensystems / Spinozerebelläre Erkrankungen / Infektionen der WirbelsäuleZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2401 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 10, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr171163,6 %7,3
1 bis unter 5 Jahre61392213 %5,6
5 bis unter 10 Jahre77463116 %4,2
10 bis unter 15 Jahre51242711 %4,5
15 bis unter 18 Jahre239144,9 %6,7
18 bis unter 20 Jahre6331,3 %4,8
20 bis unter 25 Jahre216154,4 %11,5
25 bis unter 30 Jahre267195,5 %12,4
30 bis unter 35 Jahre3715227,8 %7,4
35 bis unter 40 Jahre428348,9 %12,0
40 bis unter 45 Jahre258175,3 %10,3
45 bis unter 50 Jahre215164,4 %14,3
50 bis unter 55 Jahre205154,2 %12,9
55 bis unter 60 Jahre202184,2 %12,0
60 bis unter 65 Jahre12662,5 %8,8
65 bis unter 70 Jahre5231,1 %9,6
70 bis unter 75 Jahre3030,64 %7,7
75 bis unter 80 Jahre4040,85 %8,0
80 bis unter 85 Jahre1010,21 %6,0
85 bis unter 90 Jahre0004,0
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

477 Fälle

Vor allem Neurochirurgie und Pädiatrie (43 % und 34 %)

  • Neurochirurgie43 %205
  • Pädiatrie34 %164
  • Kinderchirurgie7,3 %35
  • Neurologie6,9 %33
  • Unfallchirurgie1,9 %9
  • Übrige 10 Abteilungen6,5 %31
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,5 %7
  • Chirurgie1,3 %6
  • Intensivmedizin1,3 %6
  • Kinderkardiologie0,63 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,63 %3
  • Pneumologie0,42 %2
  • Gastroenterologie0,21 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,21 %1
  • Neonatologie0,21 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,21 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q07.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Arnold-Chiari-Fehlbildung Typ I
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0268882
Arnold-Chiari-Fehlbildung Typ II
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0
Arnold-Chiari-Krankheit
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0
Arnold-Chiari-Missbildung
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0
Arnold-Chiari-Obstruktion
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0
Arnold-Chiari-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0
Chiari-Malformation Typ 1
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0268882
Chiari-Malformation Typ 2
PrimärschlüsselPrimär†:Q07.0

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

268882
Arnold-Chiari-Fehlbildung Typ IChiari-Malformation Typ 1

Änderungen

2010Bestand
Arnold-Chiari-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte