O86.0 Infektion der Wunde nach operativem geburtshilflichem Eingriff

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAKomplikationen in Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Infiziert: Dammnaht nach Entbindung

Infiziert: Schnittentbindungswunde nach Entbindung

Diagnosehäufigkeit

1.023 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 88 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 1676 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1010,098 %7,3
18 bis unter 20 Jahre110111,1 %6,7
20 bis unter 25 Jahre106010610 %6,2
25 bis unter 30 Jahre260026025 %6,0
30 bis unter 35 Jahre326032632 %5,8
35 bis unter 40 Jahre245024524 %6,7
40 bis unter 45 Jahre660666,5 %7,2
45 bis unter 50 Jahre8080,78 %4,6
50 bis unter 55 Jahre000–8,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.961 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (88 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe88 %1.718
  • Geburtshilfe9,9 %195
  • Chirurgie0,82 %16
  • Innere Medizin0,56 %11
  • Urologie0,56 %11
  • Übrige 6 Abteilungen0,51 %10
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,15 %3
  • Kardiologie0,10 %2
  • Nephrologie0,10 %2
  • Gastroenterologie0,051 %1
  • Intensivmedizin0,051 %1
  • Pädiatrie0,051 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O86.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Infektion der Sektiowunde
Primärschlüssel
Infektion einer Episiotomiewunde
Primärschlüssel
Infizierte Dammnaht nach Entbindung
Primärschlüssel
Infizierte Schnittentbindungswunde nach Entbindung
Primärschlüssel
Puerperale Infektion der Dammnaht
Primärschlüssel
Puerperale Infektion der Episiotomie
Primärschlüssel
Puerperale Infektion der Schnittentbindungswunde
Primärschlüssel
Puerperale Infektion einer geburtshilflichen Operationswunde
Primärschlüssel
Wundinfektion einer Episiotomienaht
Primärschlüssel
Wundinfektion einer Sektionaht
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Infektion der Wunde nach operativem geburtshilflichem Eingriff

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte