DRGSystemDeutschland

O11Chronische Hypertonie mit aufgepfropfter Präeklampsie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Komplikationen in Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55
Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Aufgepfropfte Präeklampsie mit: Hypertonie o.n.A.

Aufgepfropfte Präeklampsie mit: vorher bestehender Hypertonie

Pfropf-Präeklampsie

Unter O10.- aufgeführte Zustände, kompliziert durch Präeklampsie

Diagnosehäufigkeit

Rang 920 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 34 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1010,14 %19,0
18 bis unter 20 Jahre3030,43 %4,0
20 bis unter 25 Jahre390395,6 %6,1
25 bis unter 30 Jahre136013620 %7,0
30 bis unter 35 Jahre210021030 %7,4
35 bis unter 40 Jahre212021231 %8,0
40 bis unter 45 Jahre8108112 %8,4
45 bis unter 50 Jahre8081,2 %13,2
50 bis unter 55 Jahre3030,43 %22,0
55 bis unter 60 Jahre000–17,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

706 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (81 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe81 %573
  • Geburtshilfe18 %127
  • Innere Medizin0,57 %4
  • Intensivmedizin0,14 %1
  • Kardiologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Aufgepfropfte Präeklampsie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Aufgepfropfte Präeklampsie bei chronischer Hypertonie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Aufgepfropfte Präeklampsie bei Hypertonie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Aufgepfropfte Präeklampsie bei vorher bestehender Hypertonie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Aufpfropfgestose
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Essentielle Hypertonie bei Schwangerschaft, vorher bestehend mit aufgepfropfter Präeklampsie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Pfropf-Präeklampsie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Präeklampsie bei schon früher bestehender Hypertonie
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Präeklamptische Hypertonie bei Schwangerschaft, bereits vorher bestehend
PrimärschlüsselPrimär†:O11
Schwangerschaftsalbuminurie bei vorher bestehender Hypertonie
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:O11

Änderungen2

2016Titel geändert
Vorher bestehende chronische Chronische Hypertonie mit aufgepfropfter Präeklampsie, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kompliziert Präeklampsie
2011Titel geändert
Vorher bestehende chronische Hypertonie mit aufgepfropfter Proteinurie, Präeklampsie, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kompliziert
2010Bestand
Vorher bestehende Hypertonie mit aufgepfropfter Proteinurie, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kompliziert

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte