DRGSystemDeutschland

M62.3-Immobilitätssyndrom (paraplegisch)

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige iatrogene Erkrankungen des Bewegungssystems / Näher bezeichnete Erkrankungen der Muskeln — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes10

M62.30Mehrere LokalisationenMorbi-RSA’25SEG4-KDE:313
M62.31Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA’25
M62.32Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA’25
M62.33Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA’25
M62.34Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA’25
M62.35Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA’25
M62.36Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA’25
M62.37Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA’25
M62.38Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA’25
M62.39Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2850 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000–1,5
15 bis unter 18 Jahre1010,33 %7,0
18 bis unter 20 Jahre000–14,0
20 bis unter 25 Jahre3120,99 %27,5
25 bis unter 30 Jahre3300,99 %16,0
30 bis unter 35 Jahre5501,7 %15,9
35 bis unter 40 Jahre6512,0 %19,0
40 bis unter 45 Jahre6602,0 %28,6
45 bis unter 50 Jahre121204,0 %29,1
50 bis unter 55 Jahre10733,3 %26,6
55 bis unter 60 Jahre221937,3 %46,0
60 bis unter 65 Jahre231587,6 %35,0
65 bis unter 70 Jahre211477,0 %22,5
70 bis unter 75 Jahre40221813 %23,0
75 bis unter 80 Jahre3013179,9 %16,6
80 bis unter 85 Jahre45212415 %17,9
85 bis unter 90 Jahre52173517 %18,6
90 bis unter 95 Jahre196136,3 %18,9
ab 95 Jahren4131,3 %17,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 16,6 Tagen (75 bis unter 80 Jahre) und ⌀ 23,0 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

10.638 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 25 %

  • Chirurgie25 %2.667
  • Innere Medizin21 %2.199
  • Geriatrie16 %1.722
  • Unfallchirurgie8,0 %856
  • Orthopädie6,8 %720
  • Übrige 27 Abteilungen23 %2.474
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie6,6 %707
  • Pädiatrie3,4 %362
  • Sonstige Fachabteilung2,6 %274
  • Plastische Chirurgie2,0 %214
  • Kardiologie1,8 %190
  • Gastroenterologie1,7 %185
  • Nephrologie1,2 %128
  • Gefäßchirurgie1,1 %120
  • Intensivmedizin0,55 %58
  • Kinderchirurgie0,40 %43
  • Neurochirurgie0,32 %34
  • Rheumatologie0,32 %34
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,30 %32
  • Pneumologie0,18 %19
  • Urologie0,17 %18
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,075 %8
  • Herzchirurgie0,066 %7
  • Dermatologie0,047 %5
  • Endokrinologie0,047 %5
  • Thoraxchirurgie0,038 %4
  • Strahlenheilkunde0,028 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,028 %3
  • Kinderkardiologie0,019 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,009 %1
  • Geburtshilfe0,009 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Immobilitätssyndrom (paraplegisch)

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte