DRGSystemDeutschland

I62.0-Nichttraumatische subdurale Blutung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Zerebrale Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

I62.00AkutMorbi-RSA’25
I62.01SubakutMorbi-RSA’25
I62.02ChronischMorbi-RSA’25
I62.09Nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 382 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,049 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr332670,37 %6,4
1 bis unter 5 Jahre12840,14 %4,0
5 bis unter 10 Jahre121020,14 %10,9
10 bis unter 15 Jahre191270,22 %2,6
15 bis unter 18 Jahre6510,068 %9,4
18 bis unter 20 Jahre7610,079 %8,4
20 bis unter 25 Jahre171160,19 %22,7
25 bis unter 30 Jahre2915140,33 %9,0
30 bis unter 35 Jahre3626100,41 %8,9
35 bis unter 40 Jahre4528170,51 %9,4
40 bis unter 45 Jahre7853250,88 %7,7
45 bis unter 50 Jahre11165461,3 %10,1
50 bis unter 55 Jahre194130642,2 %11,6
55 bis unter 60 Jahre3362351013,8 %9,1
60 bis unter 65 Jahre5734051686,5 %10,4
65 bis unter 70 Jahre7105251858,0 %9,7
70 bis unter 75 Jahre1.08774334412 %10,0
75 bis unter 80 Jahre1.23284538714 %10,1
80 bis unter 85 Jahre2.0261.39663023 %10,6
85 bis unter 90 Jahre1.6491.05559419 %10,5
90 bis unter 95 Jahre5183301885,9 %9,5
ab 95 Jahren10465391,2 %9,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

8.844 Fälle

Vor allem Neurochirurgie und Neurologie (60 % und 17 %)

  • Neurochirurgie60 %5.303
  • Neurologie17 %1.534
  • Innere Medizin8,2 %729
  • Geriatrie4,8 %421
  • Intensivmedizin2,5 %219
  • Übrige 22 Abteilungen7,2 %638
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie1,9 %171
  • Chirurgie1,6 %139
  • Sonstige Fachabteilung0,89 %79
  • Kardiologie0,69 %61
  • Pädiatrie0,68 %60
  • Orthopädie0,64 %57
  • Gastroenterologie0,26 %23
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,18 %16
  • Kinderchirurgie0,090 %8
  • Strahlenheilkunde0,057 %5
  • Kinderkardiologie0,045 %4
  • Nephrologie0,034 %3
  • Herzchirurgie0,023 %2
  • Pneumologie0,023 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,011 %1
  • Augenheilkunde0,011 %1
  • Dermatologie0,011 %1
  • Gefäßchirurgie0,011 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,011 %1
  • Neonatologie0,011 %1
  • Plastische Chirurgie0,011 %1
  • Urologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2019Titel geändert
Subdurale Nichttraumatische subdurale Blutung (nichttraumatisch)
2010Bestand
Subdurale Blutung (nichttraumatisch)

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte