DRGSystemDeutschland

I61.6Intrazerebrale Blutung an mehreren Lokalisationen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Zerebrale BlutungZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Rang 928 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,015 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,073 %
1 bis unter 5 Jahre1100,037 %1,0
5 bis unter 10 Jahre1100,037 %
10 bis unter 15 Jahre1010,037 %1,0
15 bis unter 18 Jahre4310,15 %1,3
18 bis unter 20 Jahre4310,15 %
20 bis unter 25 Jahre5320,18 %32,6
25 bis unter 30 Jahre9630,33 %26,8
30 bis unter 35 Jahre141220,51 %38,2
35 bis unter 40 Jahre201460,73 %40,1
40 bis unter 45 Jahre4324191,6 %26,6
45 bis unter 50 Jahre6135262,2 %25,0
50 bis unter 55 Jahre10166353,7 %30,3
55 bis unter 60 Jahre14889595,4 %31,5
60 bis unter 65 Jahre210134767,7 %26,5
65 bis unter 70 Jahre2631581059,6 %20,1
70 bis unter 75 Jahre34419315113 %17,2
75 bis unter 80 Jahre36318517813 %15,5
80 bis unter 85 Jahre51120330819 %10,4
85 bis unter 90 Jahre45417827617 %6,8
90 bis unter 95 Jahre13344894,9 %5,9
ab 95 Jahren3910291,4 %4,1

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,9 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 31,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

31.716 Fälle

Überwiegend Neurologie (60 %)

  • Neurologie60 %19.045
  • Neurochirurgie15 %4.607
  • Innere Medizin9,6 %3.040
  • Intensivmedizin5,8 %1.835
  • Geriatrie4,2 %1.322
  • Übrige 27 Abteilungen5,9 %1.867
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,3 %721
  • Kardiologie1,00 %317
  • Chirurgie0,72 %228
  • Unfallchirurgie0,65 %207
  • Pädiatrie0,41 %130
  • Gastroenterologie0,23 %74
  • Orthopädie0,21 %66
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,12 %39
  • Pneumologie0,054 %17
  • Nephrologie0,050 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,035 %11
  • Strahlenheilkunde0,022 %7
  • Kinderchirurgie0,019 %6
  • Endokrinologie0,013 %4
  • Herzchirurgie0,013 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Kinderkardiologie0,009 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,006 %2
  • Neonatologie0,006 %2
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,006 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,003 %1
  • Augenheilkunde0,003 %1
  • Dermatologie0,003 %1
  • Gefäßchirurgie0,003 %1
  • Rheumatologie0,003 %1
  • Urologie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Apoplektische Hirnmassenblutung
PrimärschlüsselPrimär†:I61.6
Multiple intrazerebrale Blutungen
PrimärschlüsselPrimär†:I61.6
Multiple umschriebene intrazerebrale Blutungen
PrimärschlüsselPrimär†:I61.6
Multiple umschriebene intrazerebrale Hämorrhagien
PrimärschlüsselPrimär†:I61.6
Zerebrale Massenblutung
PrimärschlüsselPrimär†:I61.6

Änderungen

2010Bestand
Intrazerebrale Blutung an mehreren Lokalisationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte